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Innerörtlicher Lückenschluss für Grießem angedacht

Weg wird verlängert

GRIEßEM. Auf einer Straßenkarte sucht man ihn vergebens: Der im Volksmund als Lager Bahnweg bezeichnete Weg zwischen Ortsmitte und Friedhof in Grießem hat auch kein blaues Straßenschild. Seinen Namen verdankt der Weg der eingleisigen Nebenbahnstrecke, die einst Hameln und Bielefeld über den lippischen Ort Lage verband.

veröffentlicht am 28.11.2017 um 13:45 Uhr

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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Unterhalb dieser ehemaligen Bahnstrecke verläuft der gepflasterte Fußweg, der jetzt zum viel diskutierten Thema in Ortsrat Reher wurde. In insgesamt drei Bauabschnitten ließ der Flecken Aerzen bisher das Teilstück der ehemaligen Bahntrasse zwischen Groß Berkel und Grießem in einen Rad- und Fußweg umbauen.

Nun wurde damit begonnen, in einem weiteren Bauabschnitt den Bahntrassen-Rad- und Fußweg in Grießem zu verlängern. Vorbereitende Arbeiten wurden bereits durchgeführt. Das neue Teilstück soll zukünftig den etwas unterhalb der ehemaligen Bahntrasse verlaufenden „Lager Bahnweg“, der sich in keinem guten baulichen Zustand befindet, ersetzen, so der langfristige Plan.

Darüber hinaus ist für die Zukunft ein innerörtlicher Lückenschluss des Bahntrassen-Rad- und Fußweg angedacht, wie Aerzens Erster Gemeinderat Andreas Wittrock bei der Ortsratssitzung in Grießem mitteilt. Bis der kombinierte Fuß- und Radweg allerdings befahr- beziehungsweise begehbar ist, wird noch einige Zeit vergehen. Auf das noch vorhandene und mittlerweile in Teilstücken freigelegte ehemalige Schottergleisbett müssen mehrere Schichten unterschiedliches Material aufgebracht werden, die jeweils über Monate sacken und sich verfestigen müssen, bevor die nächste Schicht aufgetragen werden kann, heißt es in einer Erklärung des Rathauses.

Und auch auf dem mittlerweile seit rund zehn Jahren bestehenden Bahntrassen-Rad- und Fußweg zwischen Groß Berkel und Grießem besteht dringender Handlungsbedarf. An vielen Stellen hat die Natur den Weg bereits zurückerobert, sodass für Radfahrer und Fußgänger nur ein schmaler freier Pfad in der Mitte des Weges bleibt. Darüber hinaus versperrt ein durch einen der letzten Stürme gefällter Baum immer noch einen Großteil des Weg, obwohl bereits jemand die ganz langen Äste ein wenig aus dem Weg geräumt hat.

Außerdem wurde der durch das Wetter aufgeweichte Weg mit Fahrzeugen befahren, sodass tiefe Spurrillen zusätzlich neben den vorhandenen Schlaglöchern für Schäden auf der Wegstrecke sorgen. Abhilfe für die unbefriedigende Situation können nur ein starker Rückschnitt der Randgehölze sowie das Abziehen des Weges schaffen. Allerdings wird dann auch wieder eine neue feine Splittauflage von Nöten sein, um Radfahrern und Fußgängern bei einer Benutzung des beliebten Verbindungsweges Matschhose und Gummistiefel zu ersparen. Auch eine Anliegerin des ehemaligen Bahndamms in Grießem beschwerte sich in der öffentlichen Sitzung über den desolaten Zustand des öffentlichen Geländes. Die Dornenranken der Beerensträucher ragen bereits weit in ihren Garten, so die Grießemerin, die, wie andere Nutzer des Weges auch, einen Rückschnitt forderte.



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