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Ortswehr Hagenohsen bekommt neue Tragkraftspritze

Wasser Marsch

Hagenohsen/Emmerthal. „Die Ortswehr Hagenohsen ist ein verlässlicher Partner in Sachen Brandschutz in der Gemeinde Emmerthal“, stellte Rolf Keller aus Vorsitzender des Fachausschusses für Brandschutz fest. Und ein verlässlicher Partner brauche verlässliche Technik. Die steht der Feuerwehr Hagenohsen jetzt wieder zur Verfügung in Form einer neuen Tragkraftspritze.

veröffentlicht am 07.03.2016 um 08:19 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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Autor:

Friedrich-Wilhelm Thies
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28 Jahre lang hat die alte Tragkraftspritze ihren Dienst in der Ortswehr Hagenohsen geleistet. „Doch in letzter Zeit gab es schon mal Ausfälle, lief die Pumpe nicht mehr zuverlässig. Bei Reparaturen gab es kaum noch Ersatzteile“, sagt Gemeindegerätewart Frank Melde.

Die Gemeinde halte sich im Moment etwas zurück, was Mittel für die Erstbeschaffungen bei der Feuerwehr betreffe, erklärte Rolf Keller. Man wolle den Feuerwehrbedarfsplan abwarten, um verlässliche Daten zu haben, was beschafft werden müsse. Allerdings seien weiterhin jedes Jahr Mittel die Ersatzbeschaffungen von Tragkraftspritzen eingeplant, wie jetzt für Hagenohsen.

Der Ausschussvorsitzende weiter: „Die 19 aktiven Brandschützer können eine Tagesverfügbarkeit von sieben Kameraden vorweisen, das ist eine sehr gute Zahl. Und die Ortswehr hier sichert mit Kirchohsen und Emmern den Brandschutz im Kern der Gemeinde.“ Da seien die rund 11 800 Euro gut investiert.

Die neue Tragkraftspritze ist ein „Rosenbauer Fox“ mit der feuerwehrspezifischen Bezeichnung „PFPN 10/1500“. „Was nichts anderes bedeutet, als dass sie bei einem Druck von 10 bar 1500 Liter Löschwasser pro Minute fördern kann“, erklärte Frank Melde. Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Brockmann, der symbolisch einen Pumpenschlüssel an Ortsbrandmeister Detlef Kraus weiterreichte, verwies darauf, dass die Ortswehr ja auch in der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost in einem Wassertransportzug mitwirke. Da sei so eine Pumpe natürlich auch ein wichtiges Glied. „Wir werden sie beim nächsten Übungsdienst gleich mal auf Herz und Nieren testen. Genügend Wasser führt die Weser ja gerade“, meinte Detlef Kraus.

Wolfgang Meyer, Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Emmerthal, und sein Stellvertreter Ludolf von Klencke, übergaben der Gemeindefeuerwehr außerdem durch Spenden finanzierte Rettungsgeräte.

Sie werden bei der Stützpunktwehr Börry stationiert.

„Für 180 Euro haben wir den Kinderfeuerwehren ,Löschknirpse‘ aus Kirchohsen und ,Feuerbälle‘ aus Grohnde jeweils einen Übungsfeuerlöscher übergeben, ebenfalls finanziert aus Spenden“, erklärte Meyer.



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