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Nach Kölner Vorbild freuen sich Hajener Jecken heute auf die neue Karnevalssession / Vorfreude auf Rosenmontag

Warum im Weserdorf rheinische Stimmung aufkommt

Hajen (gm). Rund 50 000 Jecken versammeln sich heute auf dem Kölner Heumarkt, um pünktlich um 11.11 Uhr gemeinsam in die neue Karnevalssession 2010/2011 zu schunkeln. Ganz so viele sind es in dem beschaulichen Emmerthaler Weserdorf Hajen nicht. Aber immerhin, der Karneval nach dem Kölner Vorbild hat schon seit vielen Jahren eine lange Tradition bei den Hajener Fasterl-ovendsjecken. „Wir sind eine kleine, aber idealistisch verrückte Truppe, die mit leckerem Kölsch vom Fass und fetziger Karnevalsmusik humorvoll und stimmgewaltig hier bei uns in Hajen immer die 5. Jahreszeit einläutet“, erzählt Manuela Lenk.

veröffentlicht am 10.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

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Sie ist die Frau des Ortsbürgermeisters Andreas Lenk, der bekannterweise fußballerisch eingefleischter Fan des FC Bayern ist. „Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun“, schmunzelt Lenk. „Die Bayern sind nun mal die Nummer 1 im Fußball, und Köln ist für uns alle hier die Nummer 1 im Karneval“, erklärt er bei einem Gläschen Kölsch. Die Hajener Karnevalsinteressengemeinschaft, die alljährlich im Wechsel mal den Rosenmontag samt Veilchendienstag in Köln verbringt oder – wie schon so oft geschehen – einen eigenen Umzug durchs Dorf veranstaltet, freut sich schon riesig auf die neue Session. „Der Elfte im Elften ist für uns natürlich immer der emotionale Auftakt für eine lupenreine Karnevalssession“, erzählt Dirk Borchers.

Ob sie nun im nächsten Jahr beim kommenden Rosenmontagszug in Köln dabei sind, wissen die Hajener Jecken noch nicht. „Zu 90 Prozent jeht die Fahrt um Kölle eröm“, lacht Lenk in gut verständlicher Kölscher Mundart. Soll heißen: Zu 90 Prozent geht die Fahrt um Köln herum, was wiederum bedeutet, dass sie dort hinfahren werden. Denn die neuen Kostüme, allesamt liebevoll selbst geschneidert, hängen bereits in den Kleiderkammern der Hajener Narren und warten nur noch auf ihren Einsatz entlang der Kölner Festmeilen zwischen Südstadt und Dom. Angst wegen einer verspäteten Hotelreservierung in Köln und der damit verbundenen Quartierabsage haben die „Kölschjecken“ aus Hajen nicht. „In unserem bisherigen Kölner Quartier sind wir Hajener allesamt bekannt wie Tünnes und Schäl. Und die mussten noch niemals unter einer Brücke schlafen“, meint Manuela Lenk schelmisch. Für heute heißt es erst einmal: „Viva Colonia – und am 11. 11. um 11 Uhr 11, da schlägt es selbst in Hajen 12. Na dann: Kölle Alaaf und Hajen Helau.



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