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Politik wünscht sich Gesamtkonzept für das historische Gebäude / Jetzt sind die Experten gefragt

Vorläufiger Sanierungsstopp am Rathaus

Aerzen (sbr). Der zum Altdorf ausgerichtete Westgiebel ist nicht unbedingt die Schokoladenseite des Aerzener Rathauses und der bautechnische Handlungsbedarf nicht nur für den Fachmann unübersehbar, das weiß auch Bürgermeister Bernhard Wagner. Trotz allem wurde nun vonseiten der Verwaltung sämtlichen geplanten Sanierungsmaßnahmen an der gesamten Fassade des historischen Gebäudes eine klare Absage erteilt. Damit sind erst einmal die von der Wissenschaftlich-technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. zum Schutz der Wetterseite empfohlene Vorhangfassade und auch der Austausch mehrerer Fenster in Abstimmung mit dem Denkmalschutz vom Tisch.

veröffentlicht am 24.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:21 Uhr

Experten sollen den baulichen Zustand des Rathauses und den zu e
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„Nach fachmännischen Untersuchungen und Beratungen steht nun fest, dass die Fassade erst einmal so bleiben kann“, berichtet Wagner. „Die vor ein paar Jahren durchgeführten Fassadenarbeiten am Westgiebel sind gemäß dem damaligen Auftrag ordentlich abgearbeitet worden. Balken wurden ausgetauscht, Gefache mit ganz bestimmten Ziegeln neu ausgemauert und anschließend gemäß dem Denkmalschutz verputzt und gestrichen“, erläutert der Bürgermeister.

Was bei der jüngsten Fachberatung aber auch deutlich wurde: Ein altes Fachwerkgebäude, das wie das Aerzener Rathaus aus dem 19. Jahrhundert stammt, bedarf einer ordentlichen Wartung und darüber hinaus regelmäßiger Pflege. Aus diesem Grund wurde nach umfassenden Beratungen im Verwaltungsausschuss der Beschluss getroffen, sowohl den aktuellen baulichen Zustand des Fachwerkhauses wie auch den zu erwartenden Sanierungsbedarf durch Experten genau ermitteln zu lassen. Und danach wird sich für Rat und Verwaltung die Frage nach dem „Wie kann es weitergehen?“ stellen, so der Bürgermeister weiter.

„Funktional erfüllt das Gebäude nur bedingt die Anforderungen eines Rathauses“, räumt Bernhard Wagner ein und hat dabei nicht nur die Behindertengerechtigkeit vor Augen. Auch aus energetischer Sicht entsprechen weder das Gebäude am Kirchplatz noch der Verbindungsbau zum Kindergarten dem modernen Standard.



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