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Feuerwehr erhält neues Fahrzeug

Vorfreude in Herkendorf

AERZEN/HERKENDORF. Das neue Fahrzeug für die Feuerwehr in Herkendorf ist beschlossene Sache: Die Freiwilligen erhalten dort ein sogenanntes Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser, für das Gesamtkosten von 138 000 Euro kalkuliert sind. Bis zur Auslieferung ist allerdings noch etwas Geduld gefragt.

veröffentlicht am 13.02.2019 um 17:35 Uhr

Symbolfoto: dpa
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Wie im zuständigen Fachausschuss deutlich wurde, gab es dazu große Übereinstimmung bei Einsatzkräften, Verwaltung und Politik. Bürgermeister Bernhard Wagner verwies darauf, dass bei einer Vergleichsbesichtigung im November in Burgdorf die Ortswehr und Jens Pieper als stellvertretender Gemeindebrandmeister mit dabei gewesen seien. „Damit war die Kompetenz vor Ort vertreten“, sagte Wagner, weshalb er von einem Konsens ausgehe. Im Gegenzug hob Pieper hervor, dass gemeinsam mit der Politik geschaut worden sei, „wo die Qualitätsunterschiede sind“.

Beim Fahrgestell spielte das keine Rolle, weil es dafür nur einen Anbieter gab. Beim Aufbau des Fahrzeugs gab es hingegen gleich vier Angebote – und der günstigste Preis gab dafür mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit nicht den Ausschlag, wie auch in der Sitzung hervorgehoben wurde.

Selbst wenn nun in Herkendorf Zufriedenheit über das neue Fahrzeug herrscht, so bleibt etwas Geduld gefragt. „Die Vorfreude wird noch zwei Jahre anhalten – so lange dauert es bis zur Auslieferung“, gab Claus Henke von der Gemeindeverwaltung am Dienstag zu verstehen.

Keinen Widerspruch gab es auch zu den Haushaltsplanungen der Gemeinde im Bereich des Brandschutzes für die Folgejahre. Die Ansätze des Etats seien mit dem Gemeindekommando der Feuerwehr abgestimmt worden, sagte Aerzens Finanzverantwortlicher Henke. „Wir arbeiten ab, was im Feuerwehrbedarfsplan aufgeführt ist“, ergänzte der Bürgermeister. In den nächsten Jahren stehen beispielsweise nacheinander Tragkraftspritzenfahrzeuge für Multhöpen, Dehmkerbrock und Reinerbeck im Investitionsprogramm. Als größter Posten gilt aber 2021 das Löschgruppenfahrzeug für Groß Berkel, wofür schon bald aufgrund der langen Auslieferungszeiten intern in die Planungen eingestiegen werden sollte, sagte Henke. Weitere Beratungen zum Haushalt sollte es laut Verwaltung zu einem Transportfahrzeug für die Aerzener Stützpunktwehr geben, da entgegen einem politischen Beschluss doch etwas mehr Geld benötigt würde. Auch einige Mannschaftstransportwagen sind in den Folgejahren eingeplant. Zusätzlich hinzukommen könnte ein solches Fahrzeug für die Feuerwehr Grießem, die einen Antrag gestellt hat. Es werde besonders für die Kinder- und Jugendfeuerwehr benötigt, sagte Gemeindebrandmeister Friedhelm Senke. Wo etwas für sie getan werde, gebe es später nicht so große Nachwuchsprobleme bei den Aktiven der Feuerwehren, warb er.



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