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Mit „Rock im Zelt“ startet heute dreitägiges Fest der Feuerwehr im Weserdorf

Vor dem Pur-Konzert heizt Talkin’ Wire in Hajen ein

Hajen. Sie verstehen es, zu feiern: Wenn in Hajen die Feuerwehr das Festzelt aufstellt, dann muss das Programm stimmen. Und die Stimmung: Bevor Talkin‘ Wire morgen als Vorgruppe von Pur vor großem Publikum in Hameln auftritt, spielen sich die Musiker am heutigen Freitag in dem Weserdorf Hajen warm. Ab 20 Uhr heißt es „Rock im Zelt“. Neben Talkin‘ Wire auf der Bühne: Simply in Blue und Kön-X, bevor es nach der Livemusik mit den „Party DJ‘s“ weitergeht.

veröffentlicht am 16.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:21 Uhr

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130 Jahre Freiwillige Feuerwehr, 60 Jahre Musikzug und 45 Jahre Jugendfeuerwehr – drei Geburtstage geben den Anlass für das dreitägige Fest. „Bei uns in Hajen kann man sehen, dass das Feuerwehrwesen auch über Jahrzehnte hinweg immer noch eine große Bedeutung hat“, schreibt der stellvertretende Ortsbrandmeister Bernd Siever in seinem Grußwort in der umfangreichen Festschrift.

Immerhin: Hajen gehört mit zu den ersten Feuerwehren, die im Gebiet des Kreises gegründet wurden. Das Protokoll der ersten Gründungsversammlung vom 22. April 1883 ist noch im Original erhalten – 42 Einwohner nahmen damals daran teil. Zuvor war schon die Feuerlöschspritze als Saugpatentspritze Nr. 1 mit sämtlichem Zubehör und 60 Meter Schlauch bestellt und ausgeliefert worden. Die Feuerwehr blieb über die Jahrzehnte eine feste Größe im Dorf, passte sich technisch immer mehr den aktuellen Erfordernissen an. Als weiteres wichtiges Datum gilt der 24. September 1982: An diesem Tag konnten die Brandschützer das neu erbaute Feuerwehrhaus in Besitz nehmen.

Der Blick bleibt auf die Zukunft gerichtet. Zwar verweist der stellvertretende Ortsbrandmeister auf Schwierigkeiten beim Finden von Nachwuchskräften und die finanziellen Probleme der Kommunen, dennoch „möchte ich jeden ermutigen, weiterhin im Sinne des Brandschutzes das Möglichste zu tun, um die Feuerwehr aufrechtzuerhalten“, appelliert Siever. „Denn auch wir sind ein Kulturträger in den Ortschaften.“

Einziger Wermutstropfen zum Fest: Ortsbrandmeister Hartmut Maluschka, seit 2003 an der Spitze des Kommandos, hat darum gebeten, aus dem Ehrenbeamtenverhältnis entlassen zu werden. Wie er in einem Schreiben an die Gemeindeverwaltung andeutete, muss es doch ein wenig bei der Feuerwehr gekriselt haben.

Davon werden aber die Gäste wohl nur wenig mitbekommen, wenn nach dem musikalischen Auftakt heute am morgigen Samstag, 17. August, um 14 Uhr der große Festumzug mit anschließendem Kommers startet. Ab 19 Uhr feiert die Feuerwehr mit ihren Gästen bei Musik von den „Party DJ‘s“ für Jung und Alt. Nach dem Zeltgottesdienst, der am Sonntag, 18. August, um 10 Uhr beginnt, folgt ab 11 Uhr das Katerfrühstück. Ab 13 Uhr ist das Fest dann den Jugendfeuerwehren gewidmet. Wettkämpfe der Nachwuchsbrandschützer, ein XXL-Kickerturnier sowie ein Kinderfest mit Flohmarkt mit Disko stehen auf dem Programm. cb



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