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„Das kleine Gespenst“ begeistert junges Publikum

Von diesem Abenteuer rät Herr Schuhu ab

Aerzen. Oskar und Klara hatten sich vorsichtshalber mit ihren Eltern in die letzte Reihe gesetzt, schließlich wussten die beiden Geschwister ganz genau: „Heute spukt es in der Aerzener Domänenburg!“ Und dann ging es auch schon los. Der letzte Schlag der Eulenberger Rathausuhr verklingt: Mitternacht. Aber nanu… huscht da nicht nebenan auf Burg Eulenstein eine schneeweiße Gestalt über die Zinnen? Klara sucht die Nähe zu Papa Ralf, während sich Oskar ganz nah an Mama Yvonne schmiegt. Das Geschehen auf der Bühne beobachten die beiden kleinen Aerzener erst einmal vorsichtig aus den Augenwinkeln, bevor sie sich bereits nach kurzer Zeit von den Geschichten um Otfried Preußlers kleines Gespenst in ihren Bann ziehen lassen. Catharina Zukrigl mal als weißes, dann wieder als schwarzes Gespenst, Christina Agel in der Rolle der Marktfrau und der Tanne, die gleichzeitig die Uhu-Handpuppe Herr Schuhu spielt, Andreas Richter als Bürgermeister und Uhrmacher Zifferle sowie der Polizist und der Uhrmachersohn Paul, gespielt von Steffen Essigbeck, nehmen die Kinder und Erwachsenen mit in die Welt des kleinen Gespenstes, das niemandem etwas zuleide tut, ganz freundlich ist und sich nichts sehnlicher wünscht, als einmal die Welt bei Tag und nicht immer nur nachts zu sehen. Herr Schuhu rät von diesem Abenteuer ab und gewinnt so die Sympathie des Aerzener Publikums auf Anhieb. „Das ist nicht immer so. Schließlich ist er nur eine Handpuppe“, berichtet Christina Agel aus Erfahrung. Die 29-jährige Mutter einer dreijährigen Tochter ist mit dem Ensemble des Wittener Kinder- und Jugendtheaters bereits seit vier Jahren unterwegs. Im Rahmen von „Kultur in der Domänenburg“ war sie schon mehrfach zu Gast in Aerzen. An der Domänenburgbühne gefällt ihr besonders die mangelnde Distanz zum jungen Publikum, wie sie sagt. Auch Hannes (5) und Emil (3) haben von ganz vorne das Spiel auf der Bühne verfolgt. Am Ende waren sich die beiden Brüder einig: „Uns hat das kleine Gespenst am besten gefallen, als es schwarz und nicht weiß war!“ Ob nun schwarz oder weiß, die positive Rückmeldung aus dem Publikum wird Catharina Zukrigl erfreuen. Sie hat 2012 ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Schauspielerin in Stuttgart absolviert und das Wittener Kinder- und Jugendtheater ist ihr erstes Engagement.sbr

veröffentlicht am 05.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:41 Uhr

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