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Fit für die Zukunft – Gellersen geht beispielhaft voran

Von Ahorn bis Ruhebank

veröffentlicht am 11.09.2016 um 23:47 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:17 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Auf eine breite Mehrheit stieß dabei die Anpflanzung von weiteren Kugelahorn-Bäumen als Fortführung der Baumreihe entlang des Zufahrtsweges. Zusätzlich wird eine rotblättrige Hängebuche als Schattenspender für die Ruhebank gepflanzt und eine weitere Eibe soll die Symmetrie mit dem bereits vorhandenen Bewuchs herstellen, wie Dr. Thomas Forche von der Zukunftswerkstatt erklärt. Vorgesehen ist die Pflanzaktion für den bevorstehenden Herbst.

Doch damit nicht genug: Auch für die Neugeborenen in Gellersen werden neuerdings Kirschenbäume entlang eines bei Spaziergängern beliebten Wirtschaftsweges gepflanzt und mit Namensplaketten versehen. Zwei Bäume konnten bereits im Anschluss an den Himmelfahrtsgottesdienst mit Taufen gesetzt werden, ein weiterer neuer Gellerser Erdenbürger wurde bereits geboren. Darüber hinaus sollen alle drei innerörtlichen sowie die 17 Bänke in der Landschaft mit einer rotblättrigen Haselnuss markiert werden, so Thomas Forche weiter. Seinem Mitstreiter Klaus Nagel kam die Aufgabe zu, ein Modell der geplanten Begrüßungstafeln, die zukünftig den Ortsein- und -ausgang schmücken sollen, vorzustellen. Hier fiel die Wahl der Einwohner auf eine relativ neutrale Gestaltung. „Nicht Gellersen, sondern Kirschendorf soll auf den neuen Tafeln zu lesen sein, schließlich ist der Ortsname bereits am Ortsschild in unmittelbarer Nähe ablesbar“, erklärt Klaus Nagel den Bürgerentscheid. Zusätzlich kann an jedem der beiden Schilder auf aktuelle Veranstaltungen innerhalb des Dorfes mit gesonderten Hinweistafeln aufmerksam gemacht werden, beispielsweise dann, wenn die Zukunftswerkstatt den nächsten Höfeflohmarkt plant.

Erstaunt zeigten sich nicht nur die Dorfbewohner, sondern auch die Zukunftswerker über die Anzahl der Bänke rund um Gellersen. „Erst als wir alle in eine Karte aufgenommen haben, wurde deutlich, in welcher großen Zahl Ruhebänke in und rund um das Dorf vorhanden sind. Und jede der insgesamt 20 ist unterschiedlich gestaltet“, fiel Forche bei der Registrierung auf. Was die Zukunftswerker besonders freut: Aus der Dorfgemeinschaft heraus haben sich spontan Freiwillige gefunden, die sich regelmäßig um den Freischnitt der Bänke kümmern und auch anfallende Unterhaltungsarbeiten vornehmen. Auch der Info-Punkt in der Ortsmitte wird von den Helfern einer Schönheitskur unterzogen. „Diese Arbeiten werden aller Voraussicht nach aber erst im kommenden Jahr abgeschlossen werden können“, erklärt Forche. In diesem Jahr soll das Kirschendorf allerdings noch ein Hotel bekommen – für Insekten. Geplant ist der Bau eines großen Insektenhotels am Dorfgemeinschaftshaus in Zusammenarbeit mit dem Wildbienen-Experten Hans Wannemacher aus Bisperode. Ebenfalls in der Planung ist die Ausschilderung von Fahrrad- und E-Bike-Routen von Aerzen über Gellersen nach Bad Pyrmont abseits der Straßen durch den Wald. Auch die ideelle und praktische Unterstützung der Arbeit der Zukunftswerkstatt durch den Flecken Aerzen will Forche nicht unerwähnt lassen. „Der Halteplatz Luttje Beeke wurde angelegt, die Stolperfallen im Gehweg beseitigt und die Laterne an die ,Neue Straße’ gesetzt“, zählt der Zukunftswerker nur einige Beispiele der umgehenden Mängelbeseitigung von Seiten des Fleckens Aerzen auf.



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