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Bären in der Darstellung von Bilderbüchern

Vom Raubtier zum kuscheligen Teddy

Deitlevsen (ll). Anders als Romane oder Sachbücher leben Bilderbücher von ihrer Grafik. Einer, der sich bestens mit Buchdruck, Grafiken und Illustrationen auskennt, ist Hans Witte. Seit einigen Jahren präsentiert er in seiner Galerie im Emmerthaler Ortsteil Deitlevsen unterschiedlichste Werke der zeitgenössischen Druckkunst. Wittes neuestes Projekt in der „Edition Einstein“: der Bär im Bilderbuch. Im Zentrum dabei: Die grafische Metamorphorse des Bären vom furchterregenden Monster zum liebgewonnenen Kuschel-Teddy. In der laufenden Ausstellung sind nun zahlreiche Exemplare aus der Bilderbuch-Sammlung von Hans und Lydia Witte zu sehen.

veröffentlicht am 08.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:21 Uhr

Lasen zur Eröffnung Geschichten aus modernen Bären-Büchern: Sask
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Wie der Emmerthaler Galerist bei der Ausstellungseröffnung erläuterte, ist der Bär im Bilderbuch aus historischer Sicht sowohl Lehrer als auch Spielkamerad zugleich. Lange Zeit sei der Bär als erheiterndes und zur Belustigung dienendes Zirkustier anerkannt worden. In alten Büchern, die bereits über 100 Jahre alt und in Deitlevsen zu sehen sind, tauche das Raubtier immer wieder als ein vom Menschen gezähmter und dressierter Tanzbär auf – zwar stets naturalistisch dargestellt, aber immer mit menschlichen Zügen versehen.

Anders die Erscheinung des Bären zur Wende des 19. Jahrhunderts, als der Steiff-Teddy Weltruhm erlangte: Fortan sei der Bär als kuscheliger Freund in Erscheinung getreten, so Witte – weniger naturalistisch illustriert, sondern vermehrt dargestellt als puppenhaftes Kuscheltier.

Die Ausstellung in der „Edition Einstein“, Deitlevsen Nummer 1, ist noch bis zum 21. Februar 2010 zu sehen. Von Mittwoch bis Samstag öffnet Hans Witte von jeweils 14 bis 18 Uhr die Türen seiner Galerie. Am 24., 25. und 31. Dezember ist die Ausstellung geschlossen.

Hans Witte zeigt einige Darstellungen aus seiner Sammlung.


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