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Busverkehr wird umgeleitet und ein Behelfsparkplatz eingerichtet / Sicherheit an der Bushaltestelle bleibt Thema

Vollsperrung wird das Dorf vor Probleme stellen

Hämelschenburg (ubo). Wer derzeit auf der Landesstraße L 431 im Bereich Hämelschenburg unterwegs ist, muss mit Behinderungen rechnen. Seit dem 20. September wird die Fahrbahn im Bereich zwischen dem „Steinigen Weg“ und der „Schmale Haube“ saniert. Rund 180 000 Euro lässt sich das Land den Unterbau und eine neue Fahrbahndecke neben weiteren Arbeiten kosten. Der Erste Gemeinderat Elmar Günzel informierte bei der Sitzung des Ortsrates Amelgatzen über die Pläne der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

veröffentlicht am 07.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:21 Uhr

Die Sanierung in einem Teilbereich der Landesstraße im Bereich H
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Ab 11. Oktober ist aufgrund der Asphaltierungsarbeiten eine Vollsperrung vorgesehen. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird auch der Gehweg erneuert. Er soll durch ein Hochbord von der Fahrbahn getrennt werden und eine Schotterung erhalten. Der Busverkehr wird während der Vollsperrung umgeleitet. Zudem steht ein Behelfsparkplatz zur Verfügung. Wie Ortsbürgermeister Klaus Hinke mitteilte, stellt die Familie von Klencke den Einwohnern den Schlossparkplatz zur Verfügung. Der Zugang zum Kindergarten wird über die „Schmale Haube“ sichergestellt, aus Richtung Emmern über den „Steinigen Weg“.

Nach der Verkehrszählung durch die Landesbehörde wird die L 431 täglich in Richtung Amelgatzen von 3893 und 3829 Fahrzeugen in Richtung Emmern befahren. Dazu gehören 206 Lkw und 194 Sattelzüge. Insgesamt fahren nach Angaben der Landesbehörde 322 Fahrzeuge in der Stunde über die Landesstraße. Um die Straßenquerung an der Bushaltestelle „Schloss“ zu verbessern, hatte der Ortsrat Amelgatzen den Antrag gestellt, eine Sichtfläche zu schaffen und sichtbehindernde Bäume an der L 431 zu fällen. Der Erste Gemeinderat konnte dem Ortsrat allerdings wenig Hoffnung machen, dass der Wunsch verwirklicht wird. In einem Antwortschreiben der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr stellt die Behörde fest, dass das Fällen von Bäumen nur bei abgestimmter Verkehrsplanung möglich sei und dabei die Finanzierung gesichert sei. Bei diesen Bäumen, die noch eine „beträchtliche Lebenserwartung“ hätten, stehe der Naturschutz im Vordergrund. „Wir werden es weiterverfolgen“, versprach Elmar Günzel. In der Diskussion bezifferte er auf Nachfrage von Ortsratsmitglied Gerhard Krieg (SPD) die Planungskosten auf 3000 bis 8000 Euro. „Wenn es keine Planung gibt, wird das Projekt nie fertig“, sagte Oliver Gockel (SPD). „Allerdings gibt es kein Geld von der Gemeinde oder dem Land, wenn es keine Planung gibt“, stellte Günzel klar. Die Sicherheit der Kinder hob Uwe Klüter (CDU) bei diesem Thema als wichtig hervor.

Am Ende der Diskussion konnte Elmar Günzel die Anregung vom Ortsbürgermeister Klaus Hinke nach einem Planungsvorschlag wieder aufnehmen. So soll an einem „Runden Tisch“ mit der Landesbehörde und der Nahverkehrsgesellschaft Öffis eine „Ideenschmiede“ entstehen. „Dafür sind auch Förderprogramme vorgesehen“, lockte Günzel. „Dabei sollten die Baumaßnahmen und die Verkehrssituation im Vordergrund stehen“, sagte Ortsbürgermeister Hinke.



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