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Theater, Musik, Krimilesung und mehr – das verspricht das Emmerthaler Kulturprogramm

Volles Programm 2020: Von Zeitreisen und Reisezeiten

veröffentlicht am 15.11.2019 um 13:52 Uhr
aktualisiert am 15.11.2019 um 14:50 Uhr

Christian Branahl

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Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

EMMERTHAL. Bewährte Zugpferde, neue Namen und Formate – „vor allem aber wie immer abwechslungsreich“, sagt Emmerthals Kulturbeauftragte Andrea Gerstenberger zum Veranstaltungsreigen der Gemeinde für das nächste Jahr. Nun stellte sie das neue Kulturprogramm mit zehn Terminen im Rathaus vor. Nachdem Gerstenberger in ihrem Rückblick auf eine nahezu komplett ausgebuchte Serie 2019 (ein besonderer Höhepunkt und innerhalb weniger Tage ausverkauftes Konzert mit Klaus Lage – „Tausend Mal berührt, tausend Mal ist nichts passiert“) zurückblickte, rechnet sie für die folgende Saison erneut mit gutem Zuspruch. Mit Ausnahme von Kabarett – trotz populärer Namen in Emmerthal wohl nicht so gefragt. Mit der Konsequenz, dass dieses Genre im neuen Programm nicht mehr auftaucht.


Musik und mehr: „Als die Lieder laufen lernten“ heißt es am Samstag, 7. März, mit der Band Stanley Park. Wer oder was steckt hinter den weltbekannten Songs? Mit diesem Ansatz moderiert Cornelie von Blum den Abend, den die neu formierte Band musikalisch umsetzt. Eine Zeitreise in die 1950er und 1960er Jahre verspricht die A-cappella-Gruppe Herzen in Terzen am Samstag, 18. April. Mit dem Programm „Eine Reise ins Glück“ versetzen die Sängerinnen – natürlich stilecht im Outfit der früheren Jahrzehnte – das Publikum in die Welt des deutschen Schlagers. Klar, dass auch das Ambiente an diesem Konzertabend inklusive Catering früheren Zeiten entsprechen soll. Und da wäre noch das Emmerthaler Blasorchester, das unter der Leitung von Arndt Jubal Mehring regelmäßig zum Veranstaltungskalender zählt. Erneut bieten die musikalischen Aushängeschilder der Gemeinde ihre Weihnachtsrevue an zwei Terminen, diesmal am ersten Adventswochenende (28. und 29. November).


Theater mit regionalem Charakter: Gleich zwei Ensembles mit Laienschauspielern prägen das kulturelle Leben in Emmerthal und gelten als Erfolgsgaranten. Während das Mitsorg-Theater eine spielfreie Saison einlegt, bietet die Grohnder Weserbühne zwei Aufführungen am 13. und 14. März. „Schöne Ferien“ lautet der Titel der Reisezeit-Komödie in drei Akten, die dann aus der Welt der Campingurlauber mit all ihren Gegensätzen für Vergnügen sorgen soll.

Kenner der Kriminalliteratur, der selbst Bücher schreibt: Ralf Kramp gibt Einblicke in die „Mörderische Eifel“. Foto: Pr


Kriminalistisches und Historisches: Für den literarischen Bereich deckte in früheren Jahren der Buchladen am Markt das Angebot ab. Nach der Schließung des Geschäfts will das Kulturprogramm die entstandene Lücke schließen. „Mörderische Eifel meets Weserbergland“ heißt es am 7. Februar bei der Krimilesung mit Ralf Kramp. Der Autor – alleine seine Reihe um den kauzigen Ermittler Herbie Feldmann umfasst mittlerweile sieben Bände – leitet übrigens zusammen mit seiner Frau das Kriminalhaus in Hillesheim, in dem sich auch das Deutsche Krimi-Archiv befindet. Eher im Alltag – besser gesagt im geschichtlichen Leben – der Emmerthaler bewegt sich Gemeindearchivar Cord Hölscher. Bei seinem Bilderabend am 30. Oktober können sich die Besucher sicher sein, bei den Fotos und inzwischen auch Filmen aus früheren Zeiten manche Überraschung zu erleben. Noch eine Zeitreise also.


Kultur für Radler und mit dem Fahrrad: Beim Felgenfest am autofreien Sonntag entlang der Weser gilt Emmerthal als gute Adresse. Dort erwartet die Fahrradfahrer neben Mitmach-Aktionen und kulinarischen Angeboten viel Musik. Am 7. Juni auf der Bühne: die Bands Reher Klinik und Sound on Stage. „Land(kul)tour – mit dem Fahrrad durch das Tal der Emmer“ lautet das Leitwort am 12. September. Entlang des namensgebenden Flusses der Gemeinde entdecken die Teilnehmer anlässlich der Umwelttage Weserbergland Wissenswertes auf 14 Kilometern Länge.


Was fehlt? Eigentlich nicht viel – oder doch? Gerne hätte Gerstenberger den Musikfans wieder ein Open Air (unvergessen bleiben frühere Konzerte an der Weser) präsentiert. „Im nächsten Jahr leider nicht zu realisieren“, bedauert die ehrenamtliche Kulturbeauftragte. Der Anspruch sei, Einwohnern und Gästen einen möglichst bunten Querschnitt an Kultur zu vermitteln und unterhaltsame Events mit Lesungen, Theater und Konzerten anzubieten. Allerdings unter einer Voraussetzung: Es müsse allein mit Eintrittsgeldern sowie Spenden und Sponsorengeldern möglich sein. Gerstenberger: „Das wird bei leider stetig steigenden Kosten von Jahr zu Jahr eine größere Herausforderung.“


Weitere Informationen: Die gedruckten Programme sollen in zwei Wochen vorliegen, ebenso die Eintrittskarten



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