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Kerstin Hartje inszeniert erneut mit viel Witz

Volkstheater pur

REINERBECK. Tohuwabohu im Dorfgemeinschaftshaus: Auch in dieser Spielzeit hat die Reinerbecker Bühne wieder Klamauk pur auf die Bühne gestellt. Schon der Titel verspricht Spaß nonstop: „Der Papa wird’s schon richten!“. Die Besucher der Premiere im prall gefüllten Theatersaal zumindest kamen voll auf ihre Kosten.

veröffentlicht am 27.02.2017 um 14:23 Uhr
aktualisiert am 27.02.2017 um 16:57 Uhr

Jede Menge komische Szenen gab’s in Reinerbeck – hier mit Butler James (Martin Höfft) und Bauer Wilhelm (Rainer Hillmann). Foto: hek
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Henner-E. Kerl Reporter
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Sie genossen sichtlich das gut zweistündige Spiel des Laienensembles. Erneut hat Kerstin Hartje der Reinerbecker Bühne ein Stück auf den Leib maßgeschneidert zugeschnitten. Ob der von Ralf Paulick gespielte eigensinnige und von seinem Charme selbst mehr als alle andere überzeugte Gutsherr, der offensichtlich amourösen Abenteuern nicht abgeneigt ist und unbedingt seine Tochter Jette (Mareike Glöckner) mit dem urig komischen „Dorftrampel“ Max Schafskopf (Carsten Strasdat) verheiraten will, ob die Etepetete-Gutsherrin Hertha (Kerstin Hartje) oder ob der mehr als schwule Butler James (Martin Höfft): Alle Akteure sorgen vom Start weg für Lachsalven. Dem stehen die ebenso überforderte wie liebestolle Hausmagd Frieda aus Schieder (Ivonne Homoth) und Bauer Wilhelm (Rainer Hillmann) sowie die Kinder der Gutsherren (Anna Maria Hartjes, Philipp Schäkermann) und Freundin Hanna (Mariele Jürgens) sowie Bauernsohn Freddy (Nico Hillmann) in nichts nach. Bei „Der Papa wird’s schon richten“ ist alles enthalten, was Volkstheater immer wieder zum Spaßfaktor macht: eine verzwickte Handlung mit einem unerwarteten Happy End, Personen, die durch die Bank weg spleenige Eigenschaften haben und eine zuweilen recht derbe Sprache. Kerstin Hartje, die auch Regie führt, hat sich zweifelsohne ein Kompliment verdient. Ihr jüngstes Werk hat sie mit viel Witz und schönen Gags in Szene gesetzt und dazu glänzt sie in der Rolle der Gutsherrin. Dabei wird sie von einem Ensemble unterstützt, das der Freude am Theaterspiel in jeder Szene anzusehen ist und für ihr eindrucksvolles Spiel am Ende lang anhaltenden Beifall erhielt.

Weitere Vorstellungen: am kommenden Freitag, Samstag und Montag jeweils um 19.30 Uhr, am Sonntag um 17 Uhr.



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