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Baugebiet „Zum Distelflecken“: Fachbüro stellt Planungen vor

Viel Platz für Neues in Kirchohsen

EMMERTHAL. So viele Schaulustige täglich, die mit Neugierde den Fortgang der Arbeiten verfolgen: Mächtig Bewegung herrscht auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Emmerthal, wo auf dem Areal 53 Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen sollen. Zunächst gab es Rodungsarbeiten auf dem Areal, weitere Schritte folgen.

veröffentlicht am 25.01.2018 um 13:56 Uhr

Im November begann die Rodung der Gehölze im Bereich des zweiten Bauabschnitts. Insgesamt sind 53 Grundstücken für Ein- und Mehrfamilienhäuser vorgesehen. Foto: cb
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Stefan Rehse wünscht sich das, was eigentlich alle erhoffen: Endlich ein Ende der Niederschläge. Für den zuständigen Geschäftsführer für das Baugebiet Distelflecken sind damit natürlich die Ziele verbunden, auf dem Areal der früheren Zuckerfabrik in Emmerthal voranzukommen, um das Areal mit 53 Grundstücken für Ein- und Mehrfamilienhäuser zu erschließen. „Wenn wir wettermäßig Glück haben“, sagte er im zuständigen Fachausschuss des Gemeinderates, als die Planungen vorgestellt wurden, gehe es bald weiter voran. Allerdings: Im Verzug seien die Zeitpläne noch nicht.

Ralf Semke von der Ingenieurgesellschaft Inplan hatte den Politikern zuvor die Details für die noch notwendigen Straßen inklusive Kanälen und Versorgungsleitungen vorgestellt. Der erste Bauabschnitt ist über die bestehende Straße „Zum Distelflecken“ hinter dem Einkaufszentrum zwischen Kita und dem Wendehammer erschlossen. Ein erstes Gebäude wird bereits errichtet – ein Mehrfamilienhaus. Ein solches plant auch Rehse mit seinem Unternehmer Puravida Wohnbau. Gleich 16 barrierefreie Wohnungen sieht er vor. „Der Markt ist da“, glaubt Rehse. Auf dem übrigen großen Areal, wo auf gut der Hälfte die Gehölze gerodet worden sind, sollen dann für den zweiten Bauabschnitt die Straßen neu gebaut werden. Sechs Meter breit bei vier Meter Fahrbahn, überwiegend mit Betonsteinpflaster, dazu zwei Meter Randstreifen. Wo es möglich sei, würden Parkflächen ausgewiesen, erläuterte Semke.

Wie Erster Gemeinderat Elmar Günzel weiter sagte, sollen Straßenverlauf und versetzte Parkflächen so angelegt werden, dass die Autofahrer die Geschwindigkeit reduzierten. Vorgesehen sei eine verkehrsberuhigte Zone, landläufig bekannter als Spielstraße, erklärte er. Im Bereich der Kita solle die Straße mit Gehweg auch auf Wunsch der Eltern so eingerichtet werden, dass die Sicherheit verbessert sei. Zur Weser gebe es drei Zugänge.

Für ein Mehrfamilienhaus haben die Arbeiten begonnen. Foto: cb
  • Für ein Mehrfamilienhaus haben die Arbeiten begonnen. Foto: cb

Bedenken äußerte Ausschuss-Vorsitzender Ernst Nitschke (FWE), ob die Fahrbahnbreite ausreiche, wenn sich Autos entgegenkommen würden. Rudolf Welzhofer (CDU) zeigte sich verwundert, dass die Straßen gepflastert werden sollten, da es in anderen Neubaugebieten wie in Emmern negative Erfahrungen gebe. Vor allem aber: Seine Sorge gelte dem Hochwasserschutz wegen der Wege über die Deiche. Zwar sehen der Ingenieur und der Erste Gemeinderat (Günzel: „Wir erzielen eher dabei Fortschritte“) keine Probleme, doch Welzhofer stellte noch mal deutlich heraus: Der Hochwasserschutz dürfe nicht beeinträchtigt werden.

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