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Bis zur Umsetzung dauert es Jahre

Viel Lob fürs Bildungshaus

veröffentlicht am 02.06.2017 um 15:53 Uhr

Nicole Aschenbrenner (Mitte) , die Leiterin der Johann Comenius Schule, erläutert Mitgliedern des Kreisschulausschusses den Zustand des Gebäudes. Foto: wft
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Autor

Wolfhard F. Truchseß Reporter
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EMMERTHAL. Das Konzept für das „Bildungshaus II“ in Emmerthal wurde am Donnerstag vom Kreisschulausschuss mit viel Lob bedacht und einstimmig „zur Kenntnis“ genommen. Ob dieses von Nicole Aschenbrenner und Anke Schmidt, den Schulleiterinnen der Johann Comenius Haupt- und Realschule und der Grundschule Kirchohsen, erarbeitete Konzept aber in den vorhandenen Räumen der beiden Schulen umgesetzt werden kann, steht noch nicht fest. Der Landkreis Hameln-Pyrmont lässt derzeit untersuchen, was wirtschaftlicher ist – die Sanierung der Johann Comenius Schule oder Abriss und Neubau. Entsprechende Zahlen sollen im September vorliegen, wie der erste Kreisrat Carsten Vetter im Kreisbauausschuss mitgeteilt hatte.

Wie mehrfach berichtet, mussten in der Vergangenheit acht Räume aus Brandschutzgründen komplett für den Schulbetrieb gesperrt werden. Zumindest für einen Unterricht auch für körperbehinderte oder gehörbehinderte Kinder eignet sich die Johann Comenius Schule in ihrem derzeitigen Zustand nicht. „Das macht uns aber keine größeren Probleme“, erklärte Nina Weißer, die Dezernentin für Jugend und Bildung während des Rundgangs durch die Schulräume, „denn dafür haben wir Schwerpunktschulen gebildet. Das wird kein Kriterium für einen möglicherweise notwendigen Abriss und Neubau sein.“

Dass das Konzept „Bildungshaus II“, mit dem das Schulleben der Grundschule und der Haupt- und Realschule eng miteinander verzahnt werden sollen, um „durchgängige Bildungsbiografien“ junger Menschen am Schulstandort Emmerthal/Kirchohsen zu gewährleisten, nicht kurzfristig vollständig umsetzbar sein wird, räumte Nicole Aschenbrenner ein. „Wir haben uns dafür einen Zeithorizont bis zum Jahr 2022 vorgenommen“, erklärte sie, denn es sei klar, dass die Grundschüler in den Pausen nicht über die Straße wechseln könnten, um am Pausenbetrieb der größeren Schüler teilzunehmen. Aber viele andere Punkte könnten schon jetzt organisatorisch umgesetzt werden.

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