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Einwohner in der Nachbarschaft von Aerzen besorgt wegen Wallanlage / Gemeinde schaltet Landkreis ein

Verschärft Lippe die Gefahr von Hochwasser?

Grupenhagen. Für Aufregung und Verärgerung innerhalb des Ortsrates Grupenhagen sorgt die Aufschüttung von größeren Erdwällen am Oberlauf des Beberbachs jenseits der lippischen Landesgrenze. Ortsratsmitglied Dietrich Senke war aufgefallen, dass unzählige Lkw-Ladungen Erde, die seiner Meinung nach von einer Baustelle am Multimarkt in Hameln stammen, durch die Ortschaft gefahren wurden und im benachbarten Heinebüchenbruch im Bereich am Heimbach/Schönhagener Ring offensichtlich dazu dienten, Teiche zu verfüllen und Erdwälle aufzuschütten. Dietrich Senke befürchtet nun, dass die Wallanlage auf lippischer Seite alle im Bereich der Ortschaft Grupenhagen in jüngster Zeit umgesetzten Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser zunichte macht und die Hochwassergefahr aus dem Beberbachtal für die Orte auf niedersächsischer Seite deutlich steigt. Der Flecken Aerzen hat die Mitteilung des Ortsratsmitgliedes zur Kenntnis genommen und das Umweltamt des Landkreises Hameln-Pyrmont auf die Erdbaumaßnahmen und die Bodenauffüllung aufmerksam gemacht. „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem abgelagerten Material um Boden handelt, der bei Aushubarbeiten auf der Baustelle am Multimarkt in Hameln angefallen ist und bestimmte Zuordnungskriterien nicht einhält. Zuständig für die Gemeinde Extertal ist allerdings der Kreis Lippe, dem jetzt die Prüfung obliegt. Ein Ergebnis steht noch aus“, erklärt Erster Gemeinderat Andreas Wittrock den aktuellen Sachstand. Bekanntlich hatte Grupenhagen in der Vergangenheit vor allem nach Starkregen immer wieder mit Überschwemmungen zu kämpfen. Um die Hochwassergefahr einzudämmen, hatte ein Fachbüro Vorschläge erarbeitet. Erste Projekte sind umgesetzt, um den Regen oberhalb des Ortes zurückzuhalten.sbr

veröffentlicht am 20.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:21 Uhr

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