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Kirchenkreis schult Erzieher dafür, Kindern und Eltern schneller helfen zu können

Vernachlässigungen besser erkennen lernen

Aerzen (sbr). Florine ist vier Jahre alt und eigentlich ein aufgeschlossenes und freundliches Kind, das bei allen Kindergartenkindern ihrer Gruppe beliebt ist. So haben die Erzieherinnen das Mädchen in den letzten zwölf Monaten erlebt. Seit etwa acht Wochen ist alles ganz anders. Florine will nicht mehr mit den anderen Kindern spielen, zieht sich zurück und lacht nicht mehr. War es sonst der Vater, der Florine mittags aus der Einrichtung abgeholt hat, so kommt jetzt nur noch ihre Mutter total abgehetzt und meistens viel zu spät, um die Vierjährige völlig genervt ins Auto zu verfrachten. Dazu kommt, dass Florine immer häufiger kein Frühstück in ihrem Rucksack hat, sondern nur die leere Dose vom Vortag. Ein Gespräch mit der Mutter hat ergeben, dass sie sich von ihrem Mann getrennt hat und mit der neuen Situation als berufstätige, alleinerziehende Mutter und der Neuorganisation des Alltages völlig überfordert ist.

veröffentlicht am 30.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:41 Uhr

Sabine von Blanckenburg, Doris Volkmer und Annette Schulte (v. l.) vom Kirchenkreis. Foto: sbr


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