weather-image
24°
Groß Berkeler beklagen hohe Belastungen durch die Bundesstraße

Verkehr belastet Einwohner – „absolut problematisch“

GROß BERKEL. Die Einwohner von Groß Berkel ächzen unter dem Verkehr auf der Bundesstraße. „Unverändert problematisch“ sei die Situation, habe sich sogar noch verschlimmert, meint Heide Schraps (SPD). „Wir fordern die Gemeinde noch einmal unverzüglich auf, mit den zuständigen Behörden zu sprechen“, sagte sie im Ortsrat.

veröffentlicht am 22.02.2018 um 15:36 Uhr

„Extrem hohe Zahlen“: Heide Schraps verwies auf Daten durch eine Verkehrszählung. FOto: cb
Christian Branahl

Autor

Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Wegen der Belastungen, an denen sich nichts ändere, sei dieses Thema erneut auf die Tagesordnung des Ortsrates genommen worden. Zwar seien frühere Forderungen an die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr weitergeleitet worden, aber „wohl bislang ohne Ergebnis“, sagte Erster Gemeinderat Andreas Wittrock und fügte an die Adresse der Ortsratsmitglieder hinzu: „Sonst hätten wir sie ja informiert.“ Konkret hatte die Gruppe aus SPD und Grünen mindestens eine Ampelanlage entlang der vielbefahrenen Ortsdurchfahrt gefordert – entweder an der Einmündung Dibbetweg oder Dorfstraße.

Schraps verwies auf die Zeit der Bauarbeiten am Ohrberg, als die Umleitung über Groß Berkel führte und eine Ampelanlage den Verkehr von der Landes- zur Bundesstraße geregelt habe. Diese Regelung habe sich als sehr positiv erwiesen. Schon heute sei es kaum möglich, von den Seitenstraßen nach links auf die B 1 abzubiegen, besonders zu Stoßzeiten. Ein Problem, das Einwohner in der Sitzung durch eigene Erfahrungen („Straße ist hoffnungslos überlastet“ und „Der zunehmende Verkehr erhöht die Unfallgefahr“) bestätigten.

Schraps griff auch den Wunsch aus der Zuhörerschaft auf, Schadstoff- und Lärmmessungen zu veranlassen. Die Ratspolitikerin verwies auf Verkehrszählungen aus dem Jahr 2015, die 15 800 Pkw und 700 Lkw in 24 Stunden ergeben hätten. „Extrem hohe Zahlen“, sagte sie auch unter Hinweis darauf, immer wieder eine Ortsumgehung einfordern zu müssen. Hinzu komme, dass Groß Berkel als Folge von Umleitungen regelmäßig zusätzlich belastet werde. Schraps: „Dann wird es absolut problematisch.“

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare