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Verfahren zur Schulschließung eröffnet

Emmerthal/Grohnde (cb). Die Zukunft der Grundschule Grohnde steht erneut auf dem Prüfstand: Nachdem in der vergangenen Woche ein Informationsabend für die Eltern in dem Weserdorf stattgefunden hat, befasst sich am heutigen Mittwoch der Gemeindeelternrat mit dem Thema, wie Bürgermeister Andreas Grossmann zum Fahrplan des laufenden Verfahrens berichtet. Dann hat die Politik das Wort.

veröffentlicht am 27.10.2009 um 15:47 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 19:21 Uhr

Grundschule Grohnde
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Emmerthal/Grohnde (cb). Die Zukunft der Grundschule Grohnde steht erneut auf dem Prüfstand: Nachdem in der vergangenen Woche ein Informationsabend für die Eltern in dem Weserdorf stattgefunden hat, befasst sich am heutigen Mittwoch der Gemeindeelternrat mit dem Thema, wie Bürgermeister Andreas Grossmann zum Fahrplan des laufenden Verfahrens berichtet. Dann hat die Politik das Wort: Im Ortsrat am 17. November sowie im Schul- und Kulturausschuss am 23. November. Nach offizieller Lesart geht es darum, dass die Gemeinde als Schulträger ein „Bedürfnis“ feststellt, ob die Einrichtung weiter bestehen soll oder nicht. Die Entscheidung darüber liegt dann am 17. Dezember beim Gemeinderat. Sollte er sich für die Auflösung der Grundschule aussprechen, übernimmt das weitere Verfahren zunächst die Landesschulbehörde.
 Auf eine mögliche Kehrtwende in den nächsten Wochen hofft Maren Stelzer-Metje als Schulelternvertreterin in Grohnde. Sie spekuliert nach vor darauf, dass die Schuleinzugsgebiete geändert und die Kinder aus Lüntorf künftig in Grohnde unterrichtet werden könnten. Das Argument brachte sie auch in der vergangenen Woche vor, als bei der Elternversammlung Vera Kirchhoff-Bödecker von der Landesschulbehörde im Weserdorf mit dabei war. Die Regierungsschuldirektorin habe darauf verwiesen, dass die Entscheidung bei der Gemeinde als Träger liege, zitiert Maren Stelzer-Metje sie. Vorstellbar sei dann auch, dass es mit den Grundschulen Grohnde und Amelgatzen zu zwei Außenstellen in beiden Dörfern kommen könnte. „Dies ist für mich die ganz entscheidende Aussage“, so die Elternvertreterin. Wenn die Gemeinde zu einer Schule im Dorf stehe, werde die Behörde dazu nicht Neinsagen, schließt Maren Stelzer-Metje daraus.

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