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Neue Asphaltdecke auf voller Länge – Reparaturen erfordern Vollsperrung

Valentinibrücke wird dichtgemacht

Emmerthal (jch). Vor fast genau drei Jahren wurde der Mittelteil der Valentinibrücke mit viel Prominenz aus Gemeinde und Landkreis und großer Feier auf der Brücke eingeweiht. Die Erneuerung der Weserquerung kostete damals 4,3 Millionen Euro und dauerte über ein Jahr.

veröffentlicht am 13.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:41 Uhr

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Nun wird die Brücke ein zweites Mal voll gesperrt. Nicht für vier Monate wie 2007, sondern nur für einige Tage. Grund für die Verkehrsbehinderung: Mängelbeseitigung. Die für die Asphaltierungsarbeiten verantwortliche Baufirma hat beim Aufbringen der Fahrbahndecke einen Fehler gemacht. Die Neigung des Belages zu den Seiten ist zu gering. Regenwasser kann so nicht ablaufen und bleibt auf der Brücke stehen.

Dies kann leicht zu Aquaplaning führen und stellt damit eine erhebliche Gefährdung der Verkehrssicherheit dar. Die Kosten für die Beseitigung des Mangels muss die Baufirma tragen.

Gleichzeitig werden zusätzlich noch weitere Sanierungsarbeiten an der Brücke durchgeführt. Da die Brücke für die Neuasphaltierung ohnehin voll gesperrt werde, habe man geschaltet und weitere Arbeiten in diesen Zeitraum gelegt, sagt Markus Brockmann von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. „Als wir damals den Mittelteil der Brücke saniert haben, fehlte uns das Geld, um auch die Fahrbahnen der beiden Seitenteile zu erneuern“, so Brockmann. Nun wird auf voller Länge der Brücke die rund sieben Zentimeter dicke Asphaltdecke auf die Hälfte heruntergeschliffen. Anschließend wird neuer Gussasphalt mit dem korrekten Neigungswinkel aufgebracht. Eigentlich sollten die Baumaßnahmen bereits am Freitag, 15. Oktober, starten.Nach Rücksprache mit der Gemeinde Emmerthal beginnt die Vollsperrung nun mit Rücksicht auf den am Freitag stattfindenden Wochenmarkt erst am Samstag um 7 Uhr morgens. Die Brücke soll in der Nacht vom kommenden Dienstag auf kommenden Mittwoch dann wieder für den Verkehr frei gegeben werden, so Brockmann. Betroffene Autofahrer müssen während der Sanierungsarbeiten den Umweg über die Bundesstraße 83 beziehungsweise die Landesstraße 424 über Hameln in Kauf nehmen. Fußgänger können die Brücke weiterhin benutzen. Der Busverkehr der Linie 3 wird in diesem Zeitraum nur zwischen Klein Berkel und Hagenohsen verkehren. Für die Linie 44 wird ein gesonderter Fahrplan aufgestellt, der auf der Seite der Öffis unter www.oeffis.de veröffentlicht wird.

Die gesamte Asphaltdecke der Brücke wird erneuert.

Auch in Hämelschenburg wird weiter an der Straße gebaut. Nachdem die Ortsdurchfahrt zwischen Schlosskapelle und der Einmündung Steiniger Weg bisher einseitig befahrbar war, ist die Strecke für die kommenden vier Wochen komplett gesperrt. Hier werden die sanierungsbedürftige Fahrbahn sowie die Unterkonstruktion der Straße für rund 180 000 Euro erneuert. Autofahrer auf dem Weg nach Bad Pyrmont müssen nun einer ausgeschilderten Umleitung über die Bundesstraße 83 nach Grohnde und weiter über die Landesstraße 429 nach Bad Pyrmont folgen. Witterungsbedingte Verzögerungen bei der Bauzeit seien nicht ausgeschlossen, heißt es von der Behörde für Straßenbau.



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