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Neue Gebäude und moderne Technik an Standorten in Aerzen und Emmerthal

Unternehmen investieren Millionen

Emmerthal/Aerzen. Die Unternehmen in Aerzen und Emmerthal nehmen derzeit viel Geld in die Hand, um in Gebäude und Technik zu investieren. Schon weit vorangekommen ist das neue Verwaltungsgebäude der Dr. Paul Lohmann GmbH KG in Kirchohsen, das dem Unternehmen an der Hauptstraße ein zeitgemäßes Image geben wird. „Wir brauchen mehr Platz“, verweist Geschäftsführer Jürgen Lohmann darauf, dass in den vergangenen drei Jahren zwischen 150 und 180 neue Arbeitsplätze in allen Bereichen von der Verwaltung bis zur Produktion geschaffen worden seien.

veröffentlicht am 08.01.2014 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 23:41 Uhr

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„Ein sichtbares Zeichen“ also auch für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens als Hersteller von Spezialsalzen, das laut Lohmann auch weitere Investitionen von der Produktion bis zur Kläranlage plant. Wenn der neue dreistöckige Verwaltungstrakt mit gut 400 Quadratmetern Fläche fertiggestellt ist, werden die Mitarbeiter aus den bisherigen Bürogebäuden zunächst in den Neubau umziehen. Dann werden die benachbarten Gebäude auf gleiche Höhe aufgestockt und saniert. Der Gesamtkomplex soll dann 2015 fertig sein.

Auch Technik hat ihren Preis. Bei der Aerzener Brot und Kuchen GmbH wurden rund 1,8 Millionen Euro in den Kauf und die Montage eines neuen Doppelstockofens investiert. Prof. Dr. Ulrike Detmers, Gesellschafterin und Mitglied der zentralen Unternehmensleitung der Mestemacher-Gruppe mit Sitz in Gütersloh, erklärt: „Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, konzentrieren wir uns in der Tochtergesellschaft Aerzener Brot und Kuchen GmbH darauf, die Brotqualität kontinuierlich zu steigern.“ Mit der Inbetriebnahme des Ofens werde eine gleichmäßigere Hitzeverteilung und „im Endeffekt eine schöne lockere Brotqualität“ ermöglicht, begründet sie. Der neue Ofen sei zudem energiesparender, da mit ihm der Wärmeverlust sinke. „Dadurch ist die Energieausbeute sehr viel intensiver und nachhaltiger“, berichtet Prof. Dr. Detmers. In einem neuen Gebäudeteil steht unter anderem der Wärmeerzeuger für den Ofen.

Bei der Aerzener Maschinenfabrik sind die Bauprojekte am augenfälligsten, da sie teilweise direkt von der Ortsdurchfahrt aus zu sehen sind. Das neue Verwaltungsgebäude mit rund 2000 Quadratmetern Nutzfläche konnte im Juni bereits bezogen werden. Das alte Verwaltungsgebäude wurde abgerissen, an gleicher Stelle wird ein weiterer Neubau errichtet, der sich in das moderne architektonische Bild einfügen soll. „In diesem zweiten Bauabschnitt, der im Frühjahr 2014 abgeschlossen sein soll, entstehen auf drei Etagen rund 1500 Quadratmeter Nutzfläche, die dem erheblichen Wachstum der Unternehmensgruppe Rechnung tragen werden“, informierte die Aerzener Maschinenfabrik im Spätsommer in ihrem Kundenmagazin. Um auch die logistischen Prozesse an die wachsenden Anforderungen anzupassen und zu verbessern, entstehe auf rund 6500 Quadratmetern Grundfläche „ein funktional und optisch ansprechendes Logistikcenter“. In dem Fabrikgebäude, das im hinteren Unternehmensbereich in Richtung des früheren Bahndamms errichtet wird, werden auch Öllager, Büroflächen, Messemaschinen, Sozialräume sowie die notwendige Energie- und Medienversorgung untergebracht sein, informierte die Aerzener Maschinenfabrik, die im Mai ihr 150-jähriges Bestehen feiert, ihre Kunden in dem Magazin. Als weitere mittelfristig anstehende Maßnahmen nennt das Unternehmen dabei den Neubau eines Hochregallagers und eines After-Sales-Centers.

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  • Auch im hinteren Bereich des Unternehmensgeländes errichtet die Aerzener Maschinenfabrik neue Gebäude.
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  • In Technik investiert die Aerzener Brot und Kuchen GmbH. Für einen Doppelstockofen waren 1,8 Millionen Euro notwendig.

Bei Lenze befinden sich laut Unternehmenssprecherin Julia-Maria Scholz derzeit die Investitionen in Forschung und Entwicklung auf hohem Niveau, nachdem in den vergangenen Jahren insbesondere der Standort Groß Berkel ausgebaut worden ist. So entstand dort ein neues Gebäude auf dem Gelände, eine neue Produktionsanlage für Frequenzumrichter nahm den Betrieb auf und die Ausbildungswerkstatt wurde modernisiert und vergrößert.

„Im Jahr 2013 konzentrierte sich der Spezialist für Motion Centric Automation bei den Investitionen auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, auf Produkt-Innovationen und den Bereich Forschung und Entwicklung, dort wurden die Mitarbeiterkapazitäten gegenüber dem Vorjahr um 10,5 Prozent erhöht“, berichtet Scholz. Die Lenze-Gruppe sei zudem internationaler geworden. Neuestes Mitglied ist die Lenze System Engineering mit Sitz in Istanbul, Türkei (LTR). In den kommenden Jahren seien größere Investitionen vor allem für den Standort im lippischen Extertal geplant. cb



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