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Kreisverband erscheint nicht bei erstem Blaulichttag / Ortsverein empört

„Unmöglich“ – DRK-Absage sorgt für Ärger

Aerzen. Alle Kleinen waren vor Ort, nur der Kreisverband fehlte: Beim ersten Blaulichttag in Aerzen sorgte die Absage des DRK-Kreisverbandes für Verärgerung beim Ortsverein.

veröffentlicht am 08.04.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 17:41 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Alle Organisationen hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um sich beim ersten Aerzener Blaulichttag den zahlreichen interessierten Bürgern zu präsentieren und Werbung in eigener Sache zu machen. Die THW-Jugend war aus Klein Berkel gekommen, die Bundeswehr aus Bückeburg. Die Aerzener Polizei zeigte Präsenz, genauso wie die Freiwillige Feuerwehr Aerzen mit ihrer Jugend- und Kinderfeuerwehr sowie die Werkfeuerwehr der Aerzener Maschinenfabrik. Das Aerzener Jugendrotkreuz (JRK) als Organisator der Blaulicht-Events rund um die Domänenburg sorgte mit vielen spielerischen Aktionen rund um die Erste Hilfe für Unterhaltung und die Damen des DRK-Ortsvereins hatten ein Kuchen- und Tortenbuffet für die Gäste aufgefahren. Die Jugendarbeit in Aerzen war mit einem bunten alkoholfreien Cocktailstand dabei und auch der Hospizverein Bad Pyrmont, zu dessen Gunsten der Erlös der Tombola gespendet wurde, war im zur Cafeteria umfunktionierten Gewölbekeller der Domänenburg mit einem Infostand vertreten. Einzig das Deutsche Rote Kreuz war nicht mit einem Einsatzfahrzeug vor Ort.

Die JRK-Ortsleiterin Johanna Brand bedauerte die Absage, und die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Barbara Cramer, macht diese Absage sehr wütend: „Jede Organisation ist hier mit ihren Fahrzeugen und ihrem Personal vertreten, das Jugendrotkreuz und der DRK-Ortsverein haben alle verfügbaren Ehrenamtlichen mobilisiert, um zum Erfolg des Blaulichttages beizutragen, und unser eigener Kreisverband kann es nicht einrichten, hier vor Ort präsent zu sein. Das finde ich unmöglich“, entrüstet sich Barbara Cramer.

Auf Nachfrage sagt Kreisverbandsvorsitzender Hubert Volkmer: „Das ist nicht nachhaltig in der Kommunikation gelaufen.“ Grundsätzlich hätten die Bereitschaften zwar sehr viel zu tun, dennoch sei man immer bemüht, bei Veranstaltungen Präsenz zu zeigen. Durch einen internen Kommunikationsfehler sei beim Blaulichttag in Aerzen letztendlich keine Bereitschaft vor Ort gewesen. Für eine mögliche Folgeveranstaltung bemühe man sich um „Besserung von allen Seiten“.



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