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Bürgermeisterwahl: Zähe Suche bei der CDU / Gemeindeverband bestätigt Lorenz und Jakobi im Vorstand

… und weit und breit kein Kandidat

Aerzen. Kontinuität in der Vorstandsspitze, aber noch immer keinen Kandidaten für die im kommenden Jahr bevorstehende Bürgermeisterwahl – so stellt sich sie momentane Situation des CDU-Gemeindeverbandes Aerzen dar.

veröffentlicht am 12.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:41 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Mit Annegret Lorenz als erste Frau im Gemeindeverband und ihrer Stellvertreterin Christa Jakobi wurde das Führungsduo zwar von den nur 16 anwesenden Stimmberechtigten anlässlich der jüngsten Mitgliederversammlung einstimmig im Amt bestätigt. Bei der Suche nach einem geeigneten Bürgermeisterkandidaten musste die heimische CDU allerdings eingestehen, noch immer keinen Kandidaten präsentieren zu können. Und das, obwohl die Chancen vor Ort angesichts des unerwartet guten Abschneidens der CDU-Kandidatin Petra Joumaah bei der letzten Landtagswahl vom Gemeindeverband als gut eingeschätzt werden.

Friedel-Curt Redeker, Fraktionsvorsitzender der Aerzener CDU, mahnt an, dass in der Bevölkerung noch immer nicht überall verinnerlicht worden sei, dass die Aufgaben des Bürgermeisteramtes weit über die repräsentativen Pflichten eines Ortsbürgermeisters hinausgehen. Allerdings: Aus den ernüchternden Erfahrungen der vergangenen Bürgermeisterwahl nehme man grundsätzlich mit, dass bei der Kandidatensuche das Kriterium „Verwaltungserfahrung“ nicht unbedingt vorrangig zu bewerten sei, so Redeker. Vielmehr will man im Aerzener CDU-Gemeindeverband zukünftig mehr auf das Prinzip „bekannt und bewährt“ setzen und einen Kandidaten möglichst aus heimischen Gefilden aufstellen. „Grußonkelmentalität kommt in der Bevölkerung an“, musste auch Emmerthals CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Uwe Klueter feststellen. Er kennt ebenfalls die Problematik, die die Suche nach einem geeigneten Bürgermeisterkandidaten mit sich bringt, und vertritt die Ansicht: „Ein Kandidat von auswärts, warum nicht?“ Allerdings weiß auch er genau, dass ein eigenes Gewächs deutlich besser ankommt, wie er sagt.

Offene Kritik übte Friedel-Curt Redeker angesichts der Resonanz auf die Einladung zu Mitgliederversammlung. „Die lässt zu wünschen übrig“, meinte Aerzens Fraktionsvorsitzender. Zurzeit engagieren sich über 60 Parteifreunde in der heimischen CDU. Respekt zollte er hingegen den wiedergewählten Damen für ihre Bereitschaft, den Gemeindeverband auch weiterhin zu führen. Der neu gewählte Kassenführer Jürgen Pape sowie Torsten Pieper, der fortan das Amt des Schriftführers bekleiden wird, vervollständigen die CDU-Spitze auf Gemeindeebene.



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