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Feuerwehrausschuss befasst sich mit Investitionsplanungen in Emmerthal / Informationen über Neuentwicklungen

Trotz Sparkurs: Neue Einsatzfahrzeuge fest eingeplant

Hagenohsen (gm). Die Investitionsplanungen der Gemeinde Emmerthal für die Feuerwehren haben trotz finanzieller Krise absolute Priorität und sollen auch bis 2012 umgesetzt werden können. Darüber informierte Erster Gemeinderat Elmar Günzel bei der Sitzung des Feuerwehrausschusses, die in Hagenohsen stattfand.

veröffentlicht am 25.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:21 Uhr

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„Das LF 16/25 für Kirch-ohsen und das TSF mit Sonderausstattung für Frenke sind im Investitionsplan 2011 fest verankert“, meinte er. Für Lüntorf sei ebenfalls ein TSF mit Sonderausstattung für 2012 vorgesehen. „Die jeweils 30-prozentigen Bezuschussungen wurden frühzeitig beim Landkreis eingereicht und haben einen sicheren Platz in der Vergabematrix des Landkreises“, so Günzel. Für die defekte Ölabscheideanlage in Grohnde und die total veraltete Technik der fast baugleichen Anlage in Amelgatzen fand das Gemeindekommando in Absprache mit der Verwaltung und dem Kreiskommando eine recht günstige und relativ zentrale Lösung. „Diese beiden Stützpunktwehren können von montags bis donnerstags ihre Großfahrzeuge in der Kirch- ohsener FTZ waschen und haben dies auch schon einige Male durchgeführt“, informierte Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt. Langfristig würden dadurch zwar geringe Kosten für die Gemeinde entstehen, die aber allemal deutlich günstiger sind als Investitionskosten von über 50 000 Euro für zwei neue Ölabscheideanlagen in den betroffenen Stützpunktwehren. „Alternativ bietet sich für die Kommandofahrzeuge eine örtliche Waschanlage in Kirchohsen an und die großen Einsatzfahrzeuge könnten in der Klein Berkeler Lkw- Waschanlage gereinigt werden“, regte Erster Gemeinderat Günzel für den Fall an, dass die FTZ überlastet sein sollte und ihre Waschzeiten nicht erweitern könnte.

Die bereits vom Rat bewilligten 50 000 Euro für die beiden neuen Ölabscheideanlagen, die derzeit noch mit einem Sperrvermerk im Haushalt 2009 eingestellt wurden, könnten in der nächsten Ratssitzung Ende Juni aufgehoben werden und ein Teil des Geldes, zirka 20 000 Euro, für zwei neue Abgasabsauganlagen, ebenfalls bei den Stützpunktwehren in Amelgatzen und Grohnde, investiert werden. „Im Interesse der Gesundheit unserer ehrenamtlichen Kameraden ist dies natürlich ein wesentlicher Aspekt, der deutlich über den Bedürfnissen von neuen Ölabscheideanlagen steht“, brachte es Pflughaupt auf den Punkt, zumal es genügend kostengünstige Alternativen gibt, um die jeweiligen Einsatzfahrzeuge extern zu reinigen.

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