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Berglandtheater Dehmkerbrock bot beste Unterhaltung mit „Leberwurst und Mon Cherie“

Training für die Lachmuskeln

DEHMKERBROCK. Wüsste man es nicht besser, man könnte meinen, Autorin Christa Bitzer kennt die Akteure des Berglandtheaters Dehmkerbrock persönlich und hat ihnen die Rollen in ihrem Dreiakter „Leberwurst und Mon Cherie“ auf den Leib geschrieben. Das Publikum erlebte zumindest unterhaltsame Aufführungen.

veröffentlicht am 20.03.2017 um 17:48 Uhr

Witzig-unterhaltsam: Hendrik Krüger und Kira Pischke als Ferfried und Camilla von Spiegelow sowie Horst Bode in der Rolle des Hans Himmelreich (v.l.). Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Der Schwank besetzt mit Karin Dörjes, Horst Bode, Dominik Peschel, Vanessa Friedmann, Helmut Gebauer, Torben Schmidt, Kira Pischke, Hendrik Krüger, Lea Mond und Kai Pischke motivierte das Publikum immer wieder zu spontanen Beifallsstürmen und zum Training der Lachmuskeln. Vor allem der senile Opa Heinrich Wüst, der sich mit Stahlhelm und Tröte bewaffnet für einen Generalfeldmarschall hielt und nur von Oma Paula Himmelreich (Vanessa Friedmann) im Zaum gehalten werden konnte, hätte keinen besseren Darsteller als Helmut Gebauer finden können. „Alter Adel trifft frisches Geld“ oder aber auch „Ungebildet gibt Eingebildet die Ehre“ – beides trifft auf den Inhalt des Stückes zu wie die berühmte Faust aufs Auge.

Zuvor hatten Uschi Langel-Köcher, Jasmin Kozik, Sibylle Pflug und Andrea Krüger unter der Spielleitung von Christa Albert zur Einstimmung auf den dreistündigen Theaterabend beziehungsweise -nachmittag mit ihrem Kurzspiel alles, nur keinen Wurstsalat auf der Bühne serviert. Beim Lustspiel des Bühnennachwuchses musste Emily, gespielt von Henrike Wallbaum, lernen, dass Mamas Selbstbräuner keine neue Gewürzmischung für Brathähnchen ist. Das Publikum erfuhr im Gegenzug von Melissa Staske als bärtiger Sebastian, Cora Schlesinger (Claudia), Sören Garvens (Christoph), Lisa Schütte (Thomas) und Marielle Staske (Miranda), dass Sido nicht nur der Name einer bekannten Rappers ist, sondern auch als Abkürzung für den berühmten „Schuss in den Ofen“ benutzt werden kann. Als diesen konnte eine ziemlich in die Hose gegangene spirituelle Sitzung bezeichnet werden, die letztendlich aber doch über himmlische Umwege zum Ziel führte – nämlich zum verlorenen Schlüssel.


Für die beiden Vorstellungen am Wochenende, 25. März (19.30 Uhr) und 26. März (16 Uhr) gibt es Restkarten beim Aerzener Reisebüro Hundertmark. Reservierungen nimmt Daniela Friedmann unter 05158/1712 entgegen.

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