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Bürgermeister wirbt für bessere Vermarktung / Analysen als erster Schritt

Tourismus-Konzept – „Wir brauchen professionelle Unterstützung“

Emmerthal (cb). Die Förderung des Tourismus soll in Emmerthal mehr Gewicht bekommen. Bürgermeister Andreas Grossmann warb gestern im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaftsförderung für ein Konzept, das dazu erstellt werden soll. „Wenn wir was machen wollen, dann brauchen wir professionelle Unterstützung und Begleitung“, sagte er. Anlass waren die Beratungen zum Nachtragshaushalt, in dessen Entwurf 30 000 Euro für dieses Projekt aufgenommen worden sind. Das Konzept soll nach Wunsch der Verwaltung durch Fördergelder aus Leader-Töpfen in Höhe von 12 600 Euro gefördert werden.

veröffentlicht am 14.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:21 Uhr

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Der Bürgermeister machte deutlich, dass Emmerthal die einzige Kommune in der Region sei, die den Tourismus nicht über Zweckverbände oder wie in Hameln oder Bad Pyrmont über eigene Einrichtungen vermarkte. Deshalb habe es Gespräche mit den Fraktionen und dem Verkehrsverein Emmerthal gegeben, dem als weiterer Schritt ein Informationsabend mit dem Geschäftsführer des Touristikzentrums Westliches Weserbergland gefolgt sei. Dem Zweckverband gehören Rinteln, Hessisch Oldendorf, Aerzen und Auetal an. Grossmann zitierte aus einem Brief des Verkehrsvereins, dass dieser sich den weiteren Planungen nicht verschließen wolle und das Projekt verhalten positiv sehe.

Mit dem Tourismuskonzept soll laut Bürgermeister innerhalb eines Jahres die Situation in Emmerthal analysiert werden. Ende 2013 komme auch der Zeitpunkt, zu dem der Zweckverband Westliches Weserbergland seine eigene Situation bewerte, um über die weitere Zukunft der Kooperation zu beraten. Sollte dieser Zweckverband fortgeführt werden, könnte auch Emmerthal mit einsteigen. „Es könnte aber auch das Ergebnis der Analyse sein, dass wir im Verband Solling-Vogler besser aufgehoben sind“, ließ Grossmann die weiteren Schritte offen. Grundsätzlich äußerten sich Ernst Nitschke (FWE) und Eberhard von Korff (CDU) positiv zu den Plänen, nannten aber leichte Zweifel an den Kosten für das Konzept. Als sehr interessant bezeichnete Ruth Leunig (SPD) den Informationsabend mit dem Geschäftsführer des Touristikzentrums Westliches Weserbergland. Wichtig für sie sei, dass sich der Verkehrsverein diesen Überlegungen nicht verweigern wolle. „Wir haben Potenzial, das wir nutzen können“, verwies sie auf das Weserbergland mit Weser und Emmer. Leunig: „Wenn wir im Bereich Tourismus wachsen wollen, dann müssen wir etwas tun.“



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