weather-image
24°
Ortsrat meldet Erfolg für Gellerser Straße

„Tempo 50 kommt“

AMELGATZEN. Der Ortsrat Amelgatzen vermeldet einen Erfolg für die Gellerser Straße. Dort hatten die Ortspolitiker eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h gefordert. „Ich habe die mündliche Zusage der Verkehrskommission, dass diese Geschwindigkeitsbegrenzung eingerichtet wird“, erklärte Ortsbürgermeister Brinkmann.

veröffentlicht am 23.06.2017 um 12:07 Uhr

Die Gellerser Straße in Amelgatzen: Dort soll im Juli eine Tempobegrenzung auf 50 Stundenkilometer eingerichtet werden. Foto: tis
Avatar2

Autor

Friedrich-Wilhelm Thies Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

In einem Antrag hatte der Ortsrat Amelgatzen gefordert, im Bereich der Gellerser Straße zwischen dem Schlesierweg und dem Birkenweg in Amelgatzen eine geschlossene Ortslage einzurichten, um so die Geschwindigkeit auf 50 km/h zu begrenzen (wir berichteten). Der Verkehr sollte so sicherer werden, weil dort Fußgänger wegen einer beidseitigen Wohnbebauung und einer Bushaltestelle die Straße überqueren müssen. Aber auch, weil Fahrzeuge auf die Grundstücke abbiegen und auf der Straße halten müssen. Ein weiterer Faktor für die geforderte Geschwindigkeitsreduzierung war die nachweisbare Reduzierung von Lärm. Am Tag der Ortsratsitzung hatte es einen Ortstermin mit der Verkehrskommission gegeben, in der Vertreter der verschiedenen Behörden für Straßenverkehr und -bau, der Polizei und der Gemeinde vertreten waren. „Bei diesem Termin habe ich die mündliche Zusage bekommen, dass dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h eingeführt wird. Wir waren erfolgreich“, betonte Ortsbürgermeister Brinkmann nicht ohne Stolz. Zudem wird von Gellersen kommend vor der 50er-Zone die Geschwindigkeit zunächst auf 70 km/h gesenkt. Aufgestellt werden sollen die Schilder vermutlich im Juli.

Der Erste Gemeinderat Elmar Günzel berichtete zum Thema Geschwindigkeitsbegrenzungen, dass sich die Gemeinde Emmerthal für den Bereich Hämelschenburg um ein Mitwirken an dem niedersächsischen Modellprojekt „Tempo 30“ bewerben will. „Konkret soll es dort im Verlauf der L 431 um den Bereich der Schloßstraße am Schloss Hämelschenburg gehen, wo Tempo 30 eingerichtet werden soll“, berichtete Günzel. Bei dem Modellversuch mit einer Laufzeit von drei Jahren sollen Daten über die Auswirkungen von Tempo 30 innerorts auf Lärm, Luft, Sicherheit und Verkehrsfluss gesammelt und ausgewertet werden. Kommunen können derzeit ihr Interesse anmelden. Günzel: „Da wir hier einen touristischen Anziehungspunkt haben, könnte das für die Auswahl vielleicht entscheidend sein.“ Doch zunächst müssten die Voraussetzungen für eine Teilnahme geprüft werden. Schließlich werde vom niedersächsischen Verkehrsministerium, das die Projektverantwortung trägt, eine aktive Mitarbeit der Kommunen erwartet. „Wir können aber keinen Mitarbeiter abstellen, der dort rund um die Uhr den Verkehr überwacht“, erklärte Günzel schmunzelnd. Starten soll das landesweite Projekt 2018. Einen ähnlichen Vorstoß der Stadt Hameln zur Teilnahme an dem Projekt für die Deisterstraße hatte der Stadtrat jüngst abgelehnt.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare