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Zunächst Querungshilfe als Kompromiss an gefährlicher Schlossstraße

Tempo 30 bleibt erklärtes Ziel

Emmerthal/Hämelschenburg. Eine optimale Lösung sehen die Kritiker nicht in der Querungshilfe an der stark befahrenen und unübersichtlichen Ortsdurchfahrt in Hämelschenburg, doch mit dem Kompromiss können sie sich erst einmal abfinden: Um Besuchern des Schlosses und Einwohnern mehr Sicherheit zu bieten, soll ihnen das Überqueren der Landesstraße erleichtert werden. Eine Minimallösung, wie es den Beteiligten klar ist. In Höhe der Besucherparkplätze nahe dem Schloss sollen Flächen auf beiden Straßenseiten eingerichtet werden, von denen aus die Fußgänger den Verkehr gut überblicken können. Anfreunden kann sich mit diesem Kompromiss auch Werner Friebe, der sich neben Lippold von Klencke als Schlossbesitzer mit an die Spitze der Protestler gestellt hatte. Diese Lösung als finanziell günstigste Variante aller Möglichkeiten habe durchaus „Charme“, wie Friebe meint. Wenn sie nicht so erfolgversprechend sei wie erhofft, wären an dieser Stelle alle Möglichkeiten für einen Zebrastreifen gegeben. „Als zweiter Schritt“, sagte er in dem für Verkehrsfragen zuständigen Fachausschuss des Rates, in dem zunächst die Pläne vorgestellt wurden. Wenige Stunden später wiederholte der Hämelschenburger dann im Ortsrat Amelgatzen, dass an einer früheren Forderung festgehalten werde: Tempo 30, eine Möglichkeit, die von der Straßenverkehrsbehörde bislang abgelehnt wird. Allerdings hat sich Friebe in anderen niedersächsischen Kommunen informiert, wo diese Verkehrsberuhigung an Landesstraßen durchaus angeordnet worden sei. Selbst den Klageweg wollte er nicht ausschließen.

veröffentlicht am 13.03.2013 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:21 Uhr

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