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Schnelles Internet für die Aerzener – nur Grießem weiter außen vor

Telekom startet Glasfaserausbau

veröffentlicht am 07.10.2016 um 17:48 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Aerzen mit Reinerbeck und Reher, Groß Berkel mit Selxen sowie Königsförde profitieren von dem aktuellen Ausbau. Die Telekom hat gestern im Beisein von Aerzens Bürgermeister Bernhard Wagner mit dem symbolischen ersten Spatenstich am Nelkenweg mit dem Ausbau im Vorwahlbereich 05154 begonnen.

Insgesamt sollen laut dem Unternehmen rund zehn Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 15 neue Verteiler aufgestellt werden, die Bandbreiten bis zu 100 MBit/s möglich machen und rund 3600 Haushalten die Nutzung von schnelleren Anschlüssen voraussichtlich ab Januar 2017 ermöglichen. 70 000 Euro investiert die Telekom eigenen Angaben zufolge in einen Kilometer Glasfaserverlegung – zehn Kilometer werden aktuell im Flecken Aerzen verlegt.

Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt mit der neuen Technik auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s, so das Unternehmen. Allerdings funktioniert das nicht automatisch, der Nutzer muss selber die technische Voraussetzung dazu schaffen.

Zum Baubeginn trafen sich Roger Pettenpohl und Nicolas Krug von der Telekom Deutschland GmbH mit Aerzens Bürgermeister Bernhard Wagner (v.l.) zum symbolischen ersten Spatenstich. Foto: sbr

Obwohl der Vectoringausbau in Aerzen noch gar nicht richtig begonnen hat, denkt die Telekom bereits einen Schritt weiter und spricht von Supervectorin mit möglichen Geschwindigkeiten von bis zu 250Mbit/s in zwei Jahren. Bernhard Wagner freut erst einmal das Hier und Jetzt. „Ich freue mich, dass die Arbeiten in Aerzen nun starten“, sagt der Bürgermeister. „Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standortvorteil. Ich hoffe, dass damit ein Anfang gemacht ist. Es ist notwendig, die noch nicht mit einem schnellen Internet versorgten Orte zeitnah auch zu versorgen, um gleiche Lebensbedingungen auch in der Fläche sicher zu stellen“, so Bernhard Wagner, der damit vor allem Orte wie beispielsweise Grießem im Blick hat. „Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gebaut“, berichtet Roger Pettenpohl, Regio Manager der Telekom Deutschland. „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Wir wissen, wie wichtig leistungsfähige Internet-Anschlüsse für die Kommunen sind, deshalb treibt die Deutsche Telekom den Breitband-Ausbau nach Kräften voran.“ Bezug nehmend auf Grießem sagt Pettenpohl: „Wir haben für diesen Ort sämtliche Möglichkeiten und Optionen geprüft. Eine für uns wirtschaftliche Versorgung ist hier zurzeit nicht möglich.“ Dass mit dieser Aussage nicht automatisch alle Türen zugeschlagen sind, zeigt sich am Beispiel Königsförde. Wurde das Glasfaserkabel vor ein paar Jahren noch an dem kleinen Ort vorbeigelegt, wird im Zuge des aktuellen Vectoringausbaus der zur Versorgung notwendige Verteiler installiert, um auch Königsförde an das schnelle Internet anzuschließen. Mit dem Anschluss gleich mehrerer Ortschaften würden vermutlich auch im Bereich der Hybridtechnik Kapazitäten frei, sodass in Grießem über diese Möglichkeit der Versorgung eine Zwischenlösung für Nutzer denkbar wäre, so Roger Pettenpohl.



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