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Keller (CDU): „Hiermit wird eine unnötige Wut entfacht“/ Jürgens (Grüne) wittert „Maulkorberlass“

Streit um Ortswehren entbrennt

Emmerthal. Ein Wort ergibt das andere, die Debatte schaukelte sich hoch: Die Sitzung des für die Feuerwehren zuständigen Fachausschusses des Emmerthaler Rates verlief kontrovers, obwohl das Thema nicht auf der Tagesordnung stand – und entwickelte eine Eigendynamik, die sich außerhalb des Rathauses fortsetzt. Im Mittelpunkt: Überlegungen, die der grüne Ratsherr Thomas Jürgens zu möglichen Zusammenlegungen von kleinen Ortswehren geäußert hatte. Zwei Börryer, die sich ohnehin nicht grün sind und immer wieder aneinandergeraten, bringen die Debatte in die Verlängerung: Jürgens eben und Rolf Keller (CDU). „Hiermit wird eine unnötige Wut entfacht und Hass auf die kleinen Ortsfeuerwehren gesät“, teilt Keller nach der Sitzung unserer Zeitung mit. Seine Homepage der Grünen nutzt hingegen Jürgens, der nach der Sitzung seinem Unmut freien Lauf lässt – passenderweise unter der Rubrik „Brandheiß“, wo er sich regelmäßig zu aktuellen Themen äußert. „Im wahrsten Sinne eine schwarze Stunde Kommunalpolitik“, empört er sich. Die Kritik an seinen Überlegungen durch den CDU-Fraktionsvorsitzenden Rudolf Welzhofer und Keller, gleichzeitig Ausschuss-Vorsitzender, wertet er so, dass sie sich künftig die Äußerungen des Grünen zur Zukunft der Feuerwehren verbitten. Jürgens sieht das als „Maulkorberlass“ – und schreibt auf seiner Homepage: „Dies ist ein klarer Verstoß gegen die Meinungsfreiheit und wird nun rechtliche Schritte nach sich ziehen.“

veröffentlicht am 22.08.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:04 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite


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