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Dorferneuerung: Nun bekommt ein Verbindungsweg zum alten Ortskern höchste Priorität in Groß Berkel

Stolperfallen bald Vergangenheit?

Groß Berkel. Er ist nur 220 Meter lang, doch der Verbindungsweg „In der Twetsche“ in Groß Berkel steht ganz oben auf der Sanierungsliste. Denn die Twetsche ist der Verbindungsweg zum alten Ortskern - und der soll schöner werden.

veröffentlicht am 22.04.2016 um 18:41 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

von sabine brakhan
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Schmale Fußwege werden im Niederdeutschen als Twetsche bezeichnet. Aerzen hat gleich zwei davon – eine mit und eine ohne Straßenschild. Die mit offiziellem Namen verbindet im alten Ortskern von Groß Berkel die Dorfstraße mit dem Mühlendamm, ist rund 220 Meter lang, Fußgänger benötigen etwa drei Minuten, um von einem Ende zum anderen zu gelangen und ganz korrekt heißt der Groß Berkeler Verbindungsweg „In der Twetsche“, so steht es schwarz auf weiß auf dem Straßenschild.

Der schmale Weg ist alles andere als eine Prachtstraße und eben nur eine Verbindung, von denen es in Groß Berkel viele gibt. Und doch erlangte der Weg oberste Priorität: als Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung.

Ursprüngliche

Kostenschätzung lag bei 90 000 Euro

Der Weg „In der Twetsche“ ist ein Fußweg, der als „gewachsener“ Verbindungsweg zwischen den Grundstücken hindurch führt. Er ist heute mit unterschiedlichen Pflastern und Platten belegt, die teilweise neu verlegt werden müssen. An den beiden Enden ist der Weg für Anlieger befahrbar und insbesondere auf der Ostseite ist für Uneingeweihte nicht zu erkennen, dass der Weg als Fuß- und Radweg weiterführt“, heißt es im Maßnahmenblatt des Dorferneuerungsplans.

Im Rahmen der Dorferneuerung ist eine Neugestaltung des Weges mit der Priorität 1, also als dringend notwendig eingestuft worden. Dieser Einschätzung schließt sich auch der Dorferneuerungsausschuss unter der Leitung von Waltraud Wempe und Hartmut Sander an. Wenn es nach dem bekundeten Willen der Ausschussmitglieder geht, soll nun wenigstens noch der Weg „In der Twetsche“ einheitlich gestaltet werden, bevor das staatlich geförderte Programm im kommenden Jahr ausläuft und im Hummedorf nicht viel mehr als der Parkplatz „Kathers Hof“ im öffentlichen Raum erneuert wurde. Der Plan sieht eine einheitliche Pflasterung und im Verlauf die Installation zweier neuer Laternen sowie den Ersatz einer bereits vorhandenen Beleuchtung vor.

Ursprünglich belief sich die Kostenschätzung für die Neugestaltungsmaßnahme einschließlich der Planungskosten auf rund 90 000 Euro, abzüglich der zu beantragenden Förderung in Höhe von 50 Prozent. Das war vor neun Jahren. Nun erging von Seiten des Ausschusses an die Verwaltung der Auftrag, die Kosten für die Maßnahme unter Berücksichtigung der aktuellen Kostensteigerung zu ermitteln und die Planung voranzutreiben.



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