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„Wir dürfen gespannt sein, wie sich Groß Berkel in einigen Jahren darstellen wird“

Stillstand beendet: Dorferneuerung tritt in die entscheidende Phase

Aerzen/Groß Berkel (cb). Nachdem die Planungen für die Dorferneuerung in Groß Berkel vorübergehend ins Stocken geraten waren, kommt jetzt wieder Bewegung in das Projekt: Der Ortsrat sowie der Bau-, Straßen-, Verkehrs- und Umweltausschuss fassten am Donnerstag in einer gemeinsamen Sitzung den Beschluss über den Dorferneuerungsplan, dem noch die Entscheidung des Rates am 26. März folgen muss.

veröffentlicht am 13.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 09:41 Uhr

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Zuvor hatte Bernd Sieck von der GfL Planungs- und Ingenieurgesellschaft die Ergebnisse des vorangegangenen Verfahrensschrittes, der sogenannten Beteiligung öffentlicher Belange, informiert, wobei es Verzögerungen gegeben hatte. Dabei geht es darum, dass Behörden, Institutionen und Versorgungsunternehmen von der Telekom über Landkreis, Landwirtschaftskammer und IHK Stellung beziehen können. „Gravierende Änderungen“ habe es nicht gegeben, so Sieck, der vor allem auf redaktionelle Hinweise in dem rund hundert Seiten umfassenden Dorferneuerungsplan verwies. Lediglich die Umgestaltung der Hummebrücke sei nicht förderfähig, da sie im Besitz der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sei.

Bis Ende April bleibt Zeit, den überarbeiteten Plan vorzulegen. Wenn der Förderrahmen – sprich der Umfang der Gelder – feststehe, werde es eine Bürgerversammlung geben. Dann könnten auch die Einwohner Anträge stellen, sofern sie in dem entsprechenden Gebiet wohnten und bestimmte Kriterien erfüllten. Außerdem könne mit den öffentlichen Maßnahmen – insgesamt elf Projekte mit unterschiedlichen Prioritäten – begonnen werden. „Dann dürfen wir gespannt sein, wie sich Groß Berkel in einigen Jahren darstellen wird“, meinte Sieck.

Einwohner begleiteten

die Planungen

Bei den Projekten, die von der Gemeinde mit umgesetzt werden sollen, steht die Neugestaltung des Areals Kathers Hof als zentraler Dorfplatz im Mittelpunkt. Mit in die Gruppe der höchsten Priorität fallen die Wegeverbindungen „In der Twetsche“, der Kindergarten und die Turnhalle der Grundschule. Mit aufgenommen werden sollte dabei die Straße „An der Kirche“, da sie ortsbildprägend sei, so die für die Dorferneuerung zuständige Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften.

In diesem Jahr sieht die Gemeinde bislang nur 20 000 Euro vor, um mit dem Dorfplatz beginnen zu können. Burkhard Schraps (SPD) wies darauf hin, dass es in den nächsten Jahren schwerfallen werde mit der Finanzierung. Was Friedel-Curt Redeker (CDU), wie Schraps ebenfalls aus Groß Berkel, ähnlich sieht. „Ich hoffe aber, dass wir die wichtigsten Sachen durchsetzen können“, sagte er. Bürgermeister Bernhard Wagner dankte dem Dorferneuerungsausschuss, der mit etwa 20 Einwohnern die Planungen begleitet hatte. Wagner: „Ein schönes Ergebnis – Groß Berkel kann davon nur profitieren.“



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