weather-image
16°
Erbschaft ermöglicht Großteil des Grundkapitals / Petri-Kirchengemeinde Ohsen stellt Faltblatt vor

Stiftung soll Basis der Gemeindearbeit sichern

Kirchohsen (cb). Jetzt verfügt auch die evangelische Petri-Kirchengemeinde Ohsen über eine Stiftung, aus deren Erträgen sie in Zukunft Aufgaben fördern will, die sonst nicht mehr finanzierbar wären. Rund 550 000 Euro beträgt das Grundkapital. „Eine Knospe, die wir in der nächsten Zeit zum Aufblühen bringen wollen“, berichtet Sieghard Bertram, erster Vorsitzender des Stiftungsvorstandes. Die Stiftung wurde bereits im November 2007 gegründet, doch nun stellte der Vorstand ein Faltblatt vor, mit dem er eine größere Öffentlichkeit über die Aufgaben und Ziele informieren will.

veröffentlicht am 12.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 09:41 Uhr

Mit Faltblättern wirbt die Kirchengemeinde für die neue Stiftung
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

„Auf diese Summe können wir stolz sein“, meint Bertram über das Grundkapital, dessen Zinserträge laut Satzung die „Förderung von kirchengemeindlicher und diakonischer Arbeit der ev.-luth. Petri-Kirchengemeinde Ohsen“ zum Ziel haben. Der größte Teil des Geldes stammt von einem im Jahr 2007 verstorbenen Einwohner aus Hagenohsen, der eine hohe Summe an die Landeskirche vererbt hatte. Die Landeskirche selbst stellte dann der Kirchengemeinde 500 000 Euro aus dieser Erbschaft zur Verfügung. Später kamen weitere 30 000 Euro durch eine Zustiftung hinzu, mit den Zinsen summiert sich das Stiftungsvermögen auf die derzeitige Summe.

Dem Stiftungsvorstand gehören neben dem Vorsitzenden Sieghard Bertram und seiner Stellvertreterin Reinhild Bartels noch Claus Henke, Hermann Kunze, Hans-Georg Lehmkuhle, Vera Leschinskiy-Buck, Friedrich Müller und Ernst Werpup an. Als hauptamtliche Mitarbeiter sind Pastor Frank Reuning und Diakon Michael Ließ Beiratsmitglieder des Vorstandes, der künftig über die Verwendung der jährlichen Überschüsse entscheiden wird. Konkrete Projekte gibt es derzeit noch nicht, meint Bertram, da es zunächst vorrangig darum gehe, das Stiftungsvermögen aufzustocken. Mit den Zinserträgen sollen aber grundsätzlich Personal, die Arbeit mit unterschiedlichen Gruppen, Projekte der Kirchenmusik und diakonische Projekte bezuschusst werden. Dabei hat der Vorstand besonders die Zukunft im Blick, wenn die Einnahmen nicht mehr so gut sein werden – damit die „finanzielle Basis unserer Gemeindearbeit gesichert bleibt“.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare