weather-image
13°

Millionen-Projekt Berliner Straße: Landesbehörde nimmt Pläne positiv zur Kenntnis

Statt Flickwerk bald eine dauerhafte Lösung?

veröffentlicht am 04.09.2016 um 14:35 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:18 Uhr

270_0900_12200_lkae101_tis_0509.jpg

Autor:

Friedrich-Wilhelm Thies
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Nun liegt die Entscheidung beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, ob das Straßenbauprojekt mit Kosten in Höhe von wahrscheinlich 2,9 Millionen Euro überhaupt ins Förderprogramm 2017 aufgenommen wird.

Die Berliner Straße in Kirch- ohsen gilt als eine Hauptverkehrsader in der Gemeinde. Aber sie ist auch in einem desolaten Zustand. Im Winter gab es so massive Straßenschäden, dass sogar eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer eingerichtet werden musste. Nachdem die gröbsten Schäden im Frühjahr beseitigt worden waren, kann der Verkehr nun wieder normal fließen. Doch dringender Handlungsbedarf in Sachen Sanierung bleibt. Die Politik in Emmerthal hat sich dabei nach dem Prüfen verschiedenster Varianten für einen Vollausbau ausgesprochen, weil diese eine dauerhafte Lösung über Jahrzehnte verspricht.

Das würde nicht nur eine Komplettsanierung der Fahrbahn bedeuten, auch ein neuer Radweg, Parkbuchten und Gehwege würden entstehen. Angedacht ist zudem, die Situation für Fußgänger im Bereich der Kreuzung Berliner Straße/Mühlenweg zu verbessern, wobei über eine Querungshilfe, eine Bedarfsampel oder sogar über einen Kreisverkehr nachgedacht wird.

Die Gesamtkosten in Höhe von rund 2,9 Millionen Euro übersteigen die Möglichkeiten der finanzgeschwächten Gemeinde. Daher hoffen Politik und Hoffnung auf Fördergelder des Landes, die zwischen 60 und 75 Prozent betragen könnten. Ein Antrag wurde im Februar gestellt. „Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat jetzt uns mitgeteilt, dass sie mit unseren Plänen einverstanden ist und sie an das zuständige Ministerium weitergeleitet hat“, sagte der im Rathaus zuständige Fachbereichsleiter Uwe Dreyer den Mitgliedern des Ausschusses für Gemeindewerke und Technik. Im Ministerium wird laut Bürgermeister Andreas Grossmann in der Regel im Oktober oder November entschieden, welche Projekte förderwürdig sind. Bei einem positiven Bescheid könnte 2017 der Antrag auf Fördergelder mit detaillierten Plänen gestellt werden und im Jahr 2018 die Bauarbeiten beginnen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?