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Landesamt nutzt Ergebnisse für repräsentative Aussagen / Wahllokale: Änderungen in Emmerthal

Statistiker blicken auf die Wähler in Ohr

EMMERTHAL. Den Wählern in Ohr kommt am Sonntag eine besondere Bedeutung zu: Der Wahlbezirk wurde vom Niedersächsischen Landesamt für Statistik in Abstimmung mit der Bundeswahlleitung als „repräsentativer Urnenwahlbezirk“ ausgewählt, wie Susanne Jürgens als zuständige Fachbereichsleiterin im Emmerthaler Rathaus mitteilt.

veröffentlicht am 20.09.2017 um 17:13 Uhr

Christian Branahl

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Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

„Eine Besonderheit“ im Bereich der Gemeinde zur Bundestagswahl, meint sie. Damit tragen die Einwohner dazu bei, dass „für ganz Deutschland genaue Daten über die Wahlbeteiligung und die Stimmabgabe verschiedener Bevölkerungsgruppen ermittelt werden können“, heißt es dazu von Bundeswahlleiter Dieter Sarreither in einem Informationsblatt.

Bei der Bundestagswahl gibt es etwa 88 000 Wahlbezirke, darunter 73 500 Urnen- und 14 500 Briefwahlbezirke. Für die repräsentative Wahlstatistik werden knapp 2750 Stichprobenwahlbezirke durch eine mathematische Zufallsstichprobe ausgewählt: gut 2250 Urnen- und rund 500 Briefwahlbezirke. Dies entspricht einem Anteil von rund 3 Prozent aller Wahlbezirke.

Die repräsentative Wahlstatistik diene dem Informationsbedarf in vielen Bereichen der Gesellschaft, wie es in den Erläuterungen dazu heißt. Sie gebe anonym Aufschluss über das Wahlverhalten verschiedener Bevölkerungsgruppen, und zwar über Wahlbeteiligung und Stimmabgabe nach Alter, Geschlecht und Bundesländern.

Bekanntlich gibt es Änderungen bei den Wahllokalen im Ilsetal, nachdem es zuvor dort erhebliche politische Debatten um die Entscheidung gegeben hatte. Da die Zahl der Wähler eine Mindestzahl unterschritten hat, so die Begründung, werden die beiden Dörfer Brockensen und Frenke zu einem Wahlbezirk zusammengelegt. Die Urnen stehen diesmal im Feuerwehrhaus in Frenke. Auch im Kernbereich hat die Gemeinde Änderungen vorgenommen. Zuletzt waren die drei Wahllokale in Kirchohsen in der „Kultur(n)halle“ eingerichtet. „Die Akustik in der Sporthalle war insbesondere ab 18 Uhr für den Zeitraum der Ergebnisfeststellung nicht ideal, um konzentriert arbeiten zu können“, nennt Jürgens als Hauptgrund für die Arbeit der Mitglieder der Wahlvorstände. Am Sonntag sind die drei Wahllokale wieder in der Grundschule Kirchohsen eingerichtet. In Hajen können die Wähler im Gebäude der Feuerwehr ihre Stimmen abgeben. Das Sportheim sei bereits belegt gewesen, begründet die Gemeinde.



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