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Wiederaufbau beginnt im März / Selbst bei diesem späten Eröffnungstermin ist mit Verzögerungen zu rechnen

Startet Freibad-Saison im August?

Aerzen. Lange hielten sich die Verantwortlichen der Gemeinde mit Terminen für den Wiederaufbau des Freibades zurück, nun gibt es erste Details. Mitte März beginnen die Bauarbeiten. Allerdings: Voraussichtlich erst Anfang August kann es wiedereröffnet werden – und dann enden schon die Sommerferien.

veröffentlicht am 24.02.2016 um 18:10 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:59 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Aerzen. Die gute Nachricht: Der Wiederaufbau des Aerzener Freibades steht bevor, Mitte März sollen die Vorarbeiten beginnen. Und nun nennen die Verantwortlichen erste Termine, auch wenn ein aktualisierter Bauzeitplan erst in der kommenden Woche erwartet wird. Nach Auskunft der Planer kann mit einer Wiedereröffnung Anfang August gerechnet werden – sofern bei den Arbeiten keine unvorhergesehenen Komplikationen auftreten. Das teilte gestern auf Nachfrage Erster Gemeinderat Andreas Wittrock mit, nachdem tags zuvor ein Gespräch mit Planer und Architekt stattgefunden hatte. Selbst wenn nun ein möglicher Termin in Aussicht steht, so dürfte dieser Zeitpunkt für manche Badegäste ein Wermutstropfen sein. Anfang August enden bereits die Sommerferien.

Wittrock weiß wohl, dass die Erwartungshaltung bei vielen eine andere gewesen sein dürfte. „Nachvollziehbar, dass sich einige die Eröffnung früher erhofft haben“, sagt er. Doch er erinnert daran, dass weder er noch Bürgermeister Bernhard Wagner andere Hoffnungen geweckt hätten. „Wir sind sehr vorsichtig darangegangen“, meint Wittrock. „Ich bin ja realistisch.“ Selbst als Ende September aus der CDU-Fraktion die Forderung aufgekommen sei, eine Eröffnung im Mai anzustreben, habe die Verwaltung vor Termindruck gewarnt. Es sei lediglich gesagt worden, dass in diesem Jahr die Arbeiten abgeschlossen werden könnten. „Wir sind doch froh, dass das Freibad überhaupt wieder aufgebaut wird“, wiederholt Wittrock. Und aus Gesprächen mit Einwohnern wisse er, dass viele nicht daran geglaubt hätten, nachdem das Bad Ende 2013 durch ein Großfeuer zerstört worden war. Erst Ende Juli sei die politische Entscheidung gefallen, wonach es nur noch ein kombiniertes Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken geben werde. Erst dann hätten die Pläne aktualisiert und Bauanträge eingereicht werden können. Erste Ausschreibungsverfahren, um Firmen zu ermitteln, seien gestartet worden, wobei öffentliche Auftraggeber an Fristen und Vorgaben gebunden seien, erläutert der Erste Gemeinderat.

Ende nächster Woche wird das Bauschild aufgestellt, sichtbares Zeichen für den Beginn der Arbeiten. Im April schließt das Hallenbad zur ohnehin regelmäßigen Revision. Dort soll dann die Technik wie Filter installiert werden, die dann dort auch für das Freibad zentral vorhanden ist. Auch müssen noch einige Bauarbeiten ausgeschrieben werden, um Fachfirmen zu finden, darunter für den Rohbau ebenso wie für die Bereiche Elektro, Heizung und Sanitär. Dass diese erst jetzt erfolgten, geschehe auf Grundlagen der Vorgaben der Planer. Sie hätten aber zugesichert, dass der Rohbau im April beginne und innerhalb von sechs Wochen abgeschlossen sei, sagt Wittrock.

Und: Der Erste Gemeinderat gibt sich weiter vorsichtig. Der von den Planern genannte Termin sei „durchaus haltbar“. Allerdings sei immer noch mit Überraschungen zu rechnen. Als Beispiel nennt er die Auslastung der Baubranche. Er hoffe auf freie Kapazitäten bei den Firmen. Wittrock: „Sonst haben wir unter Umständen ein ganz großes Problem.“



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