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Rasenmäher-Geschicklichkeitsrennen lockt ins Börryer Museum

Spektakel der Viertakter

BÖRRY. Mit Verlaub, hier stinkt es! Nein, die Auspuffabgase von Aufsitzmähern, beziehungsweise ihren auf Rennleistung frisierten Motoren, sind wahrhaftig kein olfaktorisches Vergnügen. Das liegt stattdessen bei den Fahrern der zwölf Teams, die zum Rasenmäher-Geschicklichkeitsrennen gemeldet haben.

veröffentlicht am 02.09.2018 um 18:52 Uhr

Es geht um Sieg oder Niederlage: Hier liefern sich Henning Schlein auf seiner Dreirad-Eigenkonstruktion und Hendrik Weisker auf einem klassischen Mäher-Boliden einen Zweikampf. Foto: bR
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Bereits seit zwölf Uhr heulen am Sonntag auf der Freifläche des Museums für Landtechnik und Landarbeit in Börry die Viertakter der „PS-Boliden“. Die Fahrer und Fahrerinnen – es ist nämlich auch eine Frauengruppe dabei – kämpfen um Sekunden und Siege. Nicht allzu verbissen übrigens, dafür aber mit umso mehr Spaß an ihrem Hobby, bei dem sie von ihren Familienmitgliedern mit Rat und Tat unterstützt werden. Die stehen unterdessen in der „Boxengasse“, zu der die Traktoren-Remise des Museums umfunktioniert ist, fiebern mit ihren Pilotinnen und Piloten und feuern sie an, derweil das zahlreiche Publikum am Rande des „Börry-Rings“ mit kritischen Bemerkungen und manch gut gemeintem, gleichwohl nutzlosem Ratschlag nicht spart.

Ohne Frage, das Rasenmäher-Gechicklichkeitsrennen ist durchaus so etwas wie ein Familienfest. „Und genau das soll es ja auch sein“, sagt Dieter Brockmann, Museumswart und Organisator der Veranstaltung. Und weil es auf dem Kurs mindestens ebenso um Geschicklichkeit geht wie um Schnelligkeit und zudem für alle uneingeschränkte Helmpflicht gilt, können auch schon die jüngsten Rennbegeisterten mitfahren. Da tritt dann der 13-jährige Carlo gegen seinen Vater Henning Schlein an, und die zehnjährige Julia Baumert hat gegen den furchtlosen Carlo nur knapp das Nachsehen.

Das hatte schon früh am Nachmittag auch Dieter Brockmann. Sein grasgrüner Rennmäher hatte einen Achsenbruch und schaffte es nicht einmal mehr bis zu den Boxen. Niedergeschlagen, den Rennhelm in der Hand, trat er den Weg dorthin zu Fuß an. Jedoch, was soll‘s? Formel-Eins-Assen wie Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton mussten diesen Weg schließlich auch schon gehen.

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„Das ist schnell repariert“, tröstete sich Dieter Brockmann. Zudem konnte er sich dadurch ungehindert der Moderation des Nachmittags widmen. Außerdem wird der Rennsonntag für ihn schnell in den Hintergrund rücken, denn in den kommenden Wochen werden ihn die Vorbereitungen auf das Erntedankfest in Anspruch nehmen, das Börry am Sonntag, 30. September, feiern wird.



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