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SPD will mehr investieren

Aerzen (cb). Der wiedergewählte Aerzener SPD-Vorsitzende Heinz-Helmuth Puls will die Bemühungen fortsetzen, die Einwohner des Fleckens für die politische Arbeit zu interessieren. Ein schwieriges Unterfangen zwar, wie er selbst an der schwachen Beteiligung der eigenen Parteimitglieder an der Jahreshauptversammlung bemerkte. Doch die 135-Jahr-Feier der Groß Berkeler SPD im vergangenen Herbst mit Franz Müntefering als Festredner sei ein gutes Beispiel, wie sich die Öffentlichkeit erreichen lasse.

veröffentlicht am 09.03.2009 um 14:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:21 Uhr

Der Vorstand
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Als nächstes kündigte Puls eine Fraktionsversammlung zum Haushalt an, zu der die SPD Gäste einladen wolle, von denen sie glaubte, dass sie zu diesen Finanzfragen etwas zu sagen hätten.
 Dass die Aerzener SPD im Gemeinderat da in manchen Punkten noch Klärungsbedarf sieht, machte Fraktionsvorsitzender Burkhard Schraps bei der Versammlung deutlich. Zwar ist der Etat des Fleckens immer noch nicht vorgestellt, doch ebenso, wie bereits in einigen Ausschüssen deutlich geworden ist, so sagte Schraps vor den Parteimitgliedern: „Es fehlt das Geld.“ Deshalb überlege die SPD, die mit der FDP im Rat die Mehrheitsgruppe (Schraps: „Eine sehr pragmatische, sachbezogene und vertrauensvolle Zusammenarbeit“) bildet, den in den Vorjahren verfolgten Grundsatz des Schuldenabbaus vorübergehend aufzuheben. „Wir schieben viele Sanierungen und Investitionen vor uns her“, meinte er. „Die Situation ist nicht befriedigend, wenn ich an die Gebäude, Straßen und Kanäle denke.“ Die Schulden seien von über acht auf 5,9 Millionen Euro abgebaut worden. Doch trotz bislang guter Einnahmen sei es nicht gelungen, den Investitionen nachzukommen. Als besonderes Beispiel nannte der Fraktionsvorsitzende energetische Sanierungen. „Wir müssen fragen, ob es nicht sinnvoller ist, zu sanieren, um künftig Geld bei den steigenden Energiekosten zu sparen“, meinte Schraps.

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