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Sparzwang: AKW-Informationszentrum schließt zum Jahresende

Emmerthal (cb). Das Informationszentrum am Atomkraftwerk Grohnde soll zum Jahresende geschlossen werden. Während Dr. Petra Uhlmann, Sprecherin von e.on Kernkraft, diese Entscheidung nur unter Vorbehalt als geplante Möglichkeit bestätigen wollte, ist diese Nachricht im Internet bereits offiziell begründet.

veröffentlicht am 07.08.2012 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:21 Uhr

6000 Besucher, darunter auch viele Schulklassen, wurden für das Jahr 2010 im Informationszentrum Grohnde gezählt. Zum Jahresende wird es geschlossen.  Foto: Dana
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Emmerthal (cb). Das Informationszentrum am Atomkraftwerk Grohnde soll zum Jahresende geschlossen werden. Während Dr. Petra Uhlmann, Sprecherin von e.on Kernkraft, diese Entscheidung nur unter Vorbehalt als geplante Möglichkeit bestätigen wollte, ist diese Nachricht im Internet bereits offiziell begründet. „e.on bewegt sich derzeit in einem für das Unternehmen äußerst schwierigen Marktumfeld, geprägt durch den Ausstieg aus der Kernenergie, zunehmender Regulierung, sinkenden Erträgen im Erzeugungs- und Gasgeschäft sowie einem ambitionierten Wandel der Technologien“, heißt es dazu auf der Homepage zu den verschiedenen Standorten, darunter Grohnde. Hinzu kommen laut AKW-Betreiber die großen wirtschaftlichen Probleme im gesamteuropäischen Raum. „Wir sehen uns deshalb im Unternehmen zu umfangreichen Einsparmaßnahmen gezwungen. Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, unsere Informationszentren an den Kernkraftwerksstandorten zum 31. Dezember 2012 zu schließen.“
 Dabei hatte der Energieerzeuger stets den hohen Anspruch eines Dialoges mit den Bürgern betont. Für das Informationszentrum am KW Grohnde hatte e.on zuletzt für das Jahr 2010 insgesamt 6000 Besucher angegeben. Bei einer Bilanz für diesen Zeitraum mit allen Infozentren von 24 e.on-Standorten waren 250 000 Gäste angegeben worden. Sprecherin Uhlmann war damals mit den Worten zitiert worden: „Transparente Information, spannende Eindrücke und auch die Auseinandersetzung mit kritischen Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Aufklärungsarbeit.“
 Wie sich der momentane Sparkurs des Gesamtkonzerns außerdem auf Grohnde auswirkt, dazu wollte sich Uhlmann nicht äußern – dies bleibe der Zentrale in Düsseldorf vorbehalten.

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