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Auf gebrauchtem Fahrgestell erhält Ortswehr moderne Technik

Sparmodell gilt als Besonderheit

Lüntorf (ubo). Für Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt war es eine besondere Ehre. Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit überreichte er den Schlüssel für das Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser (TSF-W) an Lüntorfs Ortsbrandmeister Stefan Arneke. „Ich bin froh, dass ich dies noch in meiner Amtszeit machen kann“, freute er sich.

veröffentlicht am 02.10.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

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Vor Vertretern der Politik, der Kreisfeuerwehr, des Gemeindekommandos, der Ortswehr und weiteren Gästen wies Bürgermeister Andreas Grossmann auf das Besondere des Fahrzeugs hin. So entstand es auf einem gebrauchten Fahrgestell mit einem neuen Aufbau. „Das Auto ist das erste seiner Art im Landkreis“, vermutete der Bürgermeister und ergänzte, dass das alte TSF seit 1984 und damit fast 30 Jahre in Betrieb war. Wie berichtet, musste es Ende Mai ausgemustert werden, nachdem die hinteren Blattfedern defekt waren und eine Reparatur zu teuer gekommen wäre. Grossmann bezeichnete es als großes Glück, dass das Fahrzeug des Gemeinschaftskraftwerkes Grohnde als Ersatz für Lüntorf zur Verfügung gestellt wurde. Nun endete die Übergangszeit. Wie Bürgermeister Grossmann erläuterte, kostete das neue Fahrzeug 60 095 Euro, rund 18 000 Euro mehr als im Haushalt veranschlagt. Der Landkreis gab einen Zuschuss von 6000 Euro. Der Vorsitzende des für Brandschutz zuständigen Ausschusses des Rates, Rolf Keller, sagte, dass die Satzung des Landkreises geändert werden müsste, um Zuschüsse zu den „gebrauchten“ Feuerwehrfahrzeugen geben zu können.

Im Gespräch erklärten Ortsbrandmeister Stefan Arneke und sein Stellvertreter Ulrich Voges das Einsatzfahrzeug mit seinen technischen Möglichkeiten. Dabei handelt es sich um ein Mercedes-Sprinter-Fahrgestell mit einem 160 PS starken Dieselmotor. Das TSF-W verfügt über einen 600 Liter fassenden Tank, Schaummittelvorrat und einen Lichtmast mit vier LED-Leuchten. Zum Schnellangriff stehen 3-C- Längen zur Verfügung, die mit einer eigenständigen Pumpe mit 200 Liter pro Minute betrieben wird. In einem Geräteraum können wahlweise zwei Schlauchtragekörbe oder Atemschutz-Reserveflaschen transportiert werden. „Auf den ersten Blick ist das Fahrzeug nicht von einem neuen zu unterscheiden“, stellte Ulrich Voges fest.



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