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64-Jährige aus Groß Berkel schwer verletzt / Lenze-Mitarbeiter helfen, Auto zu löschen

Soldat schläft ein – Frontalcrash auf der B 1

Groß Berkel (mafi). Es ist die Horrorvorstellung von wohl jedem Autofahrer: Ein entgegenkommender Wagen driftet auf die Gegenfahrbahn, das Ausweichen ist nicht mehr möglich, innerhalb von Sekunden knallt es. So geschehen gestern Nachmittag auf der Bundesstraße 1 bei Groß Berkel, rund 200 Meter hinter dem Ortsausgang in Richtung Hameln. Ein britischer Soldat, der sich auf dem Weg von Paderborn nach Hameln befand, war nach eigener Aussage eingenickt. Der Toyota des 26-Jährigen prallte frontal gegen einen Kleinbus aus Welliehausen. Dessen Fahrerin – eine 64-Jährige aus Groß Berkel – wurde schwer verletzt und an den Beinen eingeklemmt; ihre Beifahrerin (55) aus Aerzen und der Brite kamen mit leichten Verletzungen davon.

veröffentlicht am 02.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 21:41 Uhr

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Die Zerstörungen sind immens. Und doch hätte der Unfall wesentlich schlimmere Folgen haben können. In dem Kleinbus werden normalerweise Kinder befördert, doch zum Zeitpunkt des Unfalls um 15.15 Uhr waren keine jungen Passagiere an Bord. Der Pkw geriet nach dem Zusammenstoß in Brand. Mit Feuerlöschern eines Linienbusses und der nahen Firma Lenze konnten die Flammen aber schnell erstickt werden, schildert Polizeioberkommissar Thomas Döhrhoff von der Polizeistation Aerzen. Die Feuerwehren von Groß Berkel, Aerzen und die Werksfeuerwehr von Lenze rückten mit sieben Fahrzeugen an. Die Rettungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis 17.30 Uhr. Der Verkehr wurde über die Ohrsche Straße umgeleitet. Doch die Lkw- und Busfahrer, die im Stau an der Unfallstelle standen und nicht wenden konnten, mussten viel Geduld aufbringen.



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