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Workshop am ISFH anlässlich der Soltec

Solarzellen sollen preisgünstiger werden

Emmerthal (RGo). Am Institut für Solarenergieforschung (ISFH) in Ohr findet am Donnerstag im Rahmen der Fachmesse für Sonne und Energie, Soltec, und eines vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderten Forschungsprojektes der Workshop „Hochratenverdampfen für die Photovoltaik“ statt. Der Workshop wendet sich vor allem an Wissenschaftler und Techniker, die auf dem Gebiet der Photovoltaik arbeiten. Was sich dahinter, etwas vereinfachter ausgedrückt, verbirgt, erläutert Dr. Roland Goslich vom ISFH. „Es geht dabei um das schnelle Aufdampfen von Metallen auf Siliciumwafer, dem Basismaterial für die meisten heutzutage hergestellten Solarzellen. Das Durchlauf-Hochratenaufdampfen von Metallen ist eine schon länger bekannte Technik für die Metallveredelung und für Kunststoffbeschichtungen.“ Die dort gewonnenen technischen Erfahrungen und Konzepte können sich auf die Herstellung von Solarzellenkontakten übertragen lassen. Denn die gegenwärtig eingesetzten siebgedruckten Kontakte kristalliner Siliciumsolarzellen tragen erheblich zu den Produktionskosten und zur Wirkungsgradlimitierung bei. Dr. Goslich: „Aufdampfen bietet daher ein großes Kostenreduktionspotenzial.“ Eingeladene Referenten aus der Industrie und der Forschung sowie Projektbeteiligte aus dem ISFH geben einen Überblick über aktuelle Arbeiten.

veröffentlicht am 02.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 22:21 Uhr

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