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Heute Empfang in der deutschen Botschaft / ISFH will die Produktion von Modulen billiger machen

Solarforscher zeigen Neuentwicklung in Washington

Ohr (ll). Innovation „made in Emmerthal“ ist gefragt – und das auch über den „großen Teich“ hinaus: Das Institut für Solarenergieforschung in Emmerthal (ISFH) präsentiert heute Abend in Washington eine neuentwickelte Technologie zur Produktion von Solarmodulen. In diesem Jahr ist Niedersachsen das offizielle Partnerland beim Empfang zur deutschen Einheit in der deutschen Botschaft in Washington D.C. Begleitend wird eine Ausstellung Exponate unter dem Motto „Energieland Niedersachsen“ zeigen. Zu diesem Empfang, zu dem rund 2500 Gäste erwartet werden, ist Ministerpräsident Christian Wulff mit einer Delegation von Vertretern aus der Energiebranche in die Vereinigten Staaten gereist.

veröffentlicht am 01.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:41 Uhr

Susanne Blankemeyer vor einem mit der ATLAS-Technologie gefertig
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Auch ein Mitarbeiter des ISFH präsentiert dort eine neue Entwicklung des Solarforschungsinstituts, mit dem sich Solarzellen sehr schonend zu Solarmodulen verarbeiten lassen. ATLAS heißt das Verfahren, das nach Aussage von ISFH-Sprecher Dr. Roland Goslich auf der Basis von Lötungen mittels moderner Lasertechnologie funktioniert. Gegenüber dem heute üblichen Standardprozess fielen mit ATLAS eine Reihe zwangsläufiger „Handlingschritte“ der zusammengelöteten Solarzellenketten weg – mit der Folge, dass mit dieser schonenden Technologie nicht nur Maschinenkosten reduziert, sondern auch Prozessgeschwindigkeiten gesteigert werden könnten. Potenziell verringere sich mit dem Einsatz von ATLAS ebenfalls die Bruchrate der verarbeiteten Solarzellen.

„Wir sind zuversichtlich, dass es demnächst möglich sein wird, mit diesem Konzept unsere Rückkontaktsolarzellen im Zwei-Sekunden-Takt zu verlöten“, freut sich Institutsleiter Professor Rolf Brendel. „Denn damit kommen wir dem Ziel, Solartechnologie billiger zu machen, einen großen Schritt näher.“ Zur Zeit benötigten die Standardtechnologien für die Verlötung von Solarzellen mehr als die doppelte Taktzeit.

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