weather-image
16°

Solar-Forscher wegen Kürzung der Förderung entsetzt

Ohr/Berlin (mafi). Kein Scherz! Zum 1. April soll die Reduzierung der Subvention für neue Solar-Dachanlagen nach dem Willen der Bundesregierung tatsächlich greifen. Umweltschützer und auch die Experten beim Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) in Ohr sind entsetzt.

veröffentlicht am 07.03.2012 um 18:58 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:21 Uhr

Solar
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

„Die geplante drastische Beschränkung des Zubaus der Photovoltaik auf etwa 1,4 Gigawatt pro Jahr bedeutet nichts anderes als ,Vorrang für fossile Energie‘“, beklagt Professor Rolf Brendel. Wie der ISFH-Chef, der zudem an der Universität Hannover die Abteilung Solarenergie des Instituts für Festkörperphysik leitet, erklärt, müsste damit mittags fehlender Solarstrom durch Gaskraftwerke erzeugt werden – die aber eigentlich aus Klimaschutzgründen nur laufen sollten, wenn Sonne und Wind nicht reichen.

Das im Nationalen Aktionsplan enthaltene deutsche Photovoltaik-Ausbauziel für 2020 von 52 Gigawatt nun auf 42 Gigawatt zu reduzieren, sei ein falsches Signal. Den Bürgern, Planern, dem Handwerk und der Industrie, „die alle mit Photovoltaik Geld verdienen und Zukunft gestalten wollen“, würde die Planungssicherheit genommen.

Was die Bundesregierung mit dieser Reduzierung beabsichtigt und wie sich Experte Brendel stattdessen eine Zubaurate für Solarenergie vorstellt, lesen Sie in der Zeitung.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare