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Emmerthaler Forscher zufrieden mit „Solarenergietagen“

„Solarenergie befindet sich in rasanter Aufwärtsentwicklung“

EMMERTHAL/HANNOVER. Es war eine Premiere – und die ist gelungen: Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) und das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) veranstalteten an der Leibniz Universität Hannover die ersten Niedersächsischen Solarenergietage. Kooperationspartner waren die Industrie- und Handelskammer Hannover (IHK) und die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN).

veröffentlicht am 14.09.2018 um 17:24 Uhr
aktualisiert am 14.09.2018 um 21:20 Uhr

(c) dpa - Bildfunk+++
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Die Einführung aus Sicht der Landesregierung gab Staatssekretär Frank Doods vom niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. Er plädierte dafür, die Potenziale der Solarenergie nicht liegen zu lassen: „Die Fahrtgeschwindigkeit der Energiewende muss die Akzeptanzfragen unbedingt berücksichtigen, aber der Fuß muss auf das Gaspedal!“ Tagungen wie die Solarenergietage seien ein spannendes Format, um die notwendigen Diskussionen mit allen involvierten Akteuren am Laufen zu halten.

Tagungsleiter Professor Rolf Brendel vom ISFH zieht ein positives Fazit der Tagung: „Die Solarenergie befindet sich in einer rasanten Aufwärtsentwicklung; in keine andere Energietechnik hat die Welt im letzten Jahr mehr investiert. Unsere Tagung zeigt, dass Forschungsergebnisse aus Niedersachsen hierzu wichtige Beiträge leisten.“

Angeregt durch Vorträge und Poster aus Forschung und Wirtschaft fand ein intensiver Austausch über wissenschaftlich-technische Neuerungen sowie Praxiserfahrungen rund um die Solarenergienutzung statt. Einhundert Tagungsteilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und Politik diskutierten zukünftige Verbesserungen von Photovoltaikmodulen, die Verwendung von Solarenergie in Wohngebäuden und im Gewerbe sowie die Nutzung von Photovoltaik in der Landwirtschaft. Es wurde deutlich, dass den erneuerbar betriebenen Wärmepumpen eine große Bedeutung zukommen wird und dass dezentrale Photovoltaik-Speichersysteme die Netzbelastung und den langfristigen Netzausbaubedarf durch Elektromobilität und Wärmepumpen deutlich reduzieren können.

Das ISFH sehe sich in der Rolle des aktiven Vernetzers von Wissenschaft und Wirtschaft, hatte Prof. Rolf Brendel im Vorfeld der Tagung erklärt.red



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