weather-image
13°

Aerzener Beirat rechnet auch bei Ortsumgehung weiter mit Risiken im Friedhofsbereich

Senioren klagen über gefährliche Bundesstraße

Aerzen (sbr). Der Aerzener Seniorenbeirat lässt nicht locker, wenn es um die sichere Überquerung der B 1 am Friedhof geht. Eckhard Schenk vom Vorstand des Seniorenbeirates bat Politik und Verwaltung um einen aktuellen Sachzustand zu der seit Jahren erhobenen Forderung, dass an der Straße für mehr Sicherheit gesorgt werden muss. Allerdings: Im Ausschuss für Jugend und Sport, Senioren, Soziales und Kindergärten entspann sich eher eine Debatte um die subjektive Einschätzung und die objektive Betrachtung der gefahrenen Geschwindigkeit.

veröffentlicht am 29.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 01:41 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Schenk warf die provokante Frage in den Raum: „Wird es eine Lösung geben, bevor an dieser Stelle jemand zu Tode gekommen ist?“ Die Antwort, grundsätzlich bekannte Haltung in Politik und Verwaltung: Die zeitnahe Realisierung des Bauvorhabens sei aufgrund der für die Gemeide zu erwartenden Kosten in Höhe von 120 000 Euro bereits vor Jahren zurückgestellt worden. Das immer wieder angeführte Argument, mit der neuen Umgehungsstraße und der damit verbundenen Herabstufung der Bundes- zur Kreisstraße sei das Problem sowieso größtenteils gelöst, will Eckhard Schenk nicht gelten lassen. „Auch mit einer Umgehungsstraße wird die Frequentierung der Ortsdurchfahrt im Bereich des Friedhofes nicht so weit zurückgehen, dass hier, gerade für Senioren und Kinder, eine gefahrlose Überquerung möglich sein wird, zumal man als Fußgänger immer das Gefühl hat, die Autofahrer fahren deutlich über 50 Stundenkilometer“, sagte er.

Permanente und grobe Geschwindigkeitsübertretungen haben die Messungen der Polizei sowie der Kommune auf Höhe des Friedhofes jedoch nicht gezeigt, wie es in der Sitzung hieß. Erster Gemeinderat Andreas Wittrock konnte allerdings berichten, dass die Prüfung einer möglichen Überquerungshilfe und des Parkplatzproblems am Friedhof in das Verkehrskonzept aufgenommen werden soll, das durch ein Fachbüro erarbeitet wird. Frank Pook (Die Linke) stellte diesbezüglich die Frage, ob eventuell ein Zebrastreifen die Überquerung der zukünftigen Kreisstraße sicherer gestalten könne.

Außerdem machte Witt-rock noch einmal deutlich, dass es mit Inga Schulte sehr wohl eine Ansprechpartnerin in Sachen Seniorenarbeit innerhalb der Verwaltung gäbe. Der Seniorenbeirat hatte bemängelt, dass sich das Servicebüro zwar um die Belange der Kinder und Familien, nicht aber um jene der Senioren kümmere und diese im Rathaus keinen direkten Ansprechpartner hätten.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt