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Merkel besucht Lenze auf der Industriemesse / Unternehmen setzt Virtual Reality ein

Selfie mit der Bundeskanzlerin

AERZEN/HANNOVER. Hohen Besuch konnte Lenze gleich zu Beginn der Industriemesse empfangen: Der Rundgang von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag führte auch am Stand des heimischen Antriebsspezialisten vorbei. Gemeinsam mit Polens Ministerpräsidentin Beata Szydło informierte sich Merkel über das Unternehmen und wurde dabei von Ministerpräsident Stephan Weil, der Bundesbildungsministerin Johanna Wanka sowie sowie dem Vorsitzenden des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Prof. Dieter Kempf, begleitet.

veröffentlicht am 24.04.2017 um 12:42 Uhr
aktualisiert am 24.04.2017 um 20:00 Uhr

Politik-Prominenz bei Lenze: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Polens Ministerpräsidentin Beata Szydło besuchten den Stand des heimischen Antriebsspezialisten auf der Industriemesse in Hannover. Foto: Lenze/Ralf Böttcher
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Lenze-Vorstandsvorsitzender Christian Wendler nutzte die Gelegenheit, dem prominenten Besuch gegenüber den Stellenwert der Menschen in der industriellen Produktion und vor allem bei Lenze hervorzuheben. Und Nachwuchsingenieurin Anita Teske erklärte der Bundeskanzlerin die neuesten Innovationen am lebenden Objekt. Fast schon traditionell endete der Besuch der gut gelaunten Kanzlerin mit einem Selfie mit jungen Lenze-Mitarbeitern.

Zum 70. Mal hat die weltweit größte Industriemesse in Hannover ihre Pforten geöffnet. Mit dabei ist der Automatisierungsspezialist Lenze aus Hameln, der ebenfalls in diesem Jahr 70 wird. Dass beide keineswegs zum alten Eisen zählen, beweist einmal mehr die Fokussierung auf das Zukunftsthema Industrie 4.0. Digitalisierung ist dabei ein wesentliches Thema. Die Besucher auf dem Messestand in Halle 14/H22 können etwa erleben, wie Software und digitale Dienstleistungen Maschinenbauer dabei unterstützen, flexible, einfach zu handhabende und energieeffiziente Maschinen zu bauen und zu betreiben. Zum runden Geburtstag rückt übrigens Lenze beim Messeauftritt seine Mitarbeiter in den Mittelpunkt.

Ein aktuelles Beispiel für den Einzug der Digitalisierung in den Maschinenbau ist der Einsatz von Virtual Reality: Aktuell geben hochauflösende VR-Brillen vor allem Computerspielen den besonderen Kick. Lenze nutzt diese Technik bereits als überaus effektives Werkzeug im Engineering und Training. Das Potenzial der VR liegt vor allem darin, dass sich immer komplexere Automatisierungsprozesse leichter beherrschen lassen, weil Programmierer und Konstrukteure ihre Anwendungen dank eines „digitalen Zwillings“ live erleben können. Bringen Simulationsverfahren und 3D-Modelle am Bildschirm zwar erste Erkenntnisse für Zusammenhänge, fehlt dabei immer noch der wichtigste Schritt – und zwar das Erleben. Die virtuelle Realität schließt genau diese Lücke. Auf dem Lenze-Stand können die Besucher die Möglichkeiten selbst ausprobieren und die Applikation Software Toolbox Lenze FAST in der virtuellen Welt erleben.

Am letzten Messetag rücken bei Lenze die Menschen noch stärker in den Mittelpunkt der Geschehnisse. Der HR-Tag bietet viele Einblicke in die Arbeitswelt bei Lenze.

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