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Sehnsucht treibt Auswanderer nach Aerzen

Aerzen (sbr). Ein Baum, zwei Bänke mit Namensschildern samt Tisch, eine Schutzhütte und ein beflaggtes Holzschild mit der Aufschrift: Wandersmanns Eiche. Ein Fleckchen Erde oben auf dem Schierholzberg, das für viele nicht mehr ist als ein gepflegter Rastplatz im Wald, wie es ihn zu Hunderten an anderen Wanderwegen überall auch gibt. Nichts Besonderes eben. Für Erich Schütte aus Tura Beach in Australien und die vielen anderen Aerzener, die in der weiten Welt ihr Glück gesucht haben, ist dieser Ort zum Symbol für Heimat geworden.

veröffentlicht am 11.08.2011 um 19:31 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:21 Uhr

ae Wandersmann
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Aerzen (sbr). Ein Baum, zwei Bänke mit Namensschildern samt Tisch, eine Schutzhütte und ein beflaggtes Holzschild mit der Aufschrift: Wandersmanns Eiche. Ein Fleckchen Erde oben auf dem Schierholzberg, das für viele nicht mehr ist als ein gepflegter Rastplatz im Wald, wie es ihn zu Hunderten an anderen Wanderwegen überall auch gibt. Nichts Besonderes eben. Für Erich Schütte aus Tura Beach in Australien und die vielen anderen Aerzener, die in der weiten Welt ihr Glück gesucht haben, ist dieser Ort zum Symbol für Heimat geworden. In diesem Jahr feiert der „Freundeskreis Wandersmanns Eiche“, der die Pflege des Platzes sowie das jährlich stattfindende Treffen organisiert und den Kontakt zu den Ausgewanderten aufrechterhält, sein zehnjähriges Bestehen. Eine solche Gelegenheit lässt Erich Schütte natürlich nicht aus, um seiner alten Heimat, Verwandten und Freunden wieder einmal „Hallo!“ zu sagen.
 Gustav Wissel, der Initiator des Freundeskreises – übrigens einer Gruppe des Aerzener Heimat- und Verschönerungsvereins – erwartet neben seinem Freund aus Kindertagen noch weitere ausgewanderte Aerzener aus der Schweiz, aus Amerika und Kanada zum Treffen unter der Eiche. „Es sind meine ganz persönlichen Kindheitserinnerungen, die mit diesem Stückchen Erde hoch über dem Flecken Aerzen fest verwurzelt sind“, erzählt Erich Schütte. Hier hat er gemeinsam mit seinen Freunden gespielt und trotz der schweren Nachkriegszeit seine Kindheit unbeschwert verleben dürfen. „Ich glaube, ich kann sagen, Aerzen ist und bleibt für uns Ausgewanderte immer unsere Heimat, ganz egal, wie lange wir schon in der Fremde leben“, erklärt der 74-Jährige, der Kontakt zu vielen Aerzenern auf der ganzen Welt hält.



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