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Fußgänger von Auto erfasst / Junge Frau fährt gegen Baum / Spezialhubschrauber nicht einsatzbereit

Schwere Unfälle – Opfer auf Intensivstation

Latferde (ube). Bei zwei Verkehrsunfällen, die sich auf der Landesstraße 424 in der Nähe von Latferde ereignet haben, sind eine junge Frau (18) und ein 37 Jahre alter Mann sehr schwer verletzt worden. Die Opfer wurden ins Klinikum Minden eingeliefert. Sie sollen dort auf der Intensivstation behandelt werden.

veröffentlicht am 16.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 20:21 Uhr

Rettungseinsatz auf der Landesstraße 424 zwischen Latferde und Börry – Sanitäter des Roten Kreuzes kümmern sich um die off
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Gestern um 7.55 Uhr war die Emmerthalerin mit einem Ford Fiesta in Richtung Börry unterwegs. Das Auto sei nach rechts von der Straße abgekommen und frontal gegen eine Birke geprallt, sagte ein Ermittler. Alkohol als Unfallursache scheide nach bisherigen Erkenntnissen aus.

Die Schwerverletzte soll sich erhebliche Kopfverletzungen zugezogen haben. Sie wurde zunächst mit einem Notarztwagen zum Sana-Klinikum nach Hameln gefahren. Nach der Untersuchung forderten die Ärzte eine fliegende Intensivstation an. Da die einzige in Niedersachsen stationierte Maschine im Einsatz war, wurde die 18-Jährige mit einem Intensivtransportwagen der DRK-Wache Emmerthal nach Minden gefahren.

Bereits am Freitagabend war es um 18.34 Uhr etwa 800 Meter vor Latferde zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Es nieselte und war finster. Auf der rechten Straßenseite ging ein Fußgänger (37) mit seinem Hund. Das angeleinte Tier soll auf der weißen Begrenzungslinie, der dunkel gekleidete Mann auf der Fahrbahn gegangen sein, sagte Polizeioberkommissar Olaf Hornig. In diesem Bereich gibt es keinen Gehweg.

Ein Autofahrer (60) von der Insel Borkum war von Hagenohsen in Richtung Latferde unterwegs. „Er hat plötzlich einen Knall gehört, hielt an, stieg aus und sah einen Hund auf der Straße stehen“, berichtet Hornig. Der Fahrer stellte fest, dass das Tier unverletzt war; er band es an einem Leitpfahl an und machte sich auf die Suche nach dem Herrchen. In einem Straßengraben fand er kurz darauf einen Schwerstverletzten. Der 60-Jährige forderte Hilfe an. Zwei Polizisten trafen nur wenige Sekunden später vor Ort ein. „Wir sind schon alarmiert worden, bevor es zu dem Unfall gekommen ist“, sagt Hornig – und erklärt, warum: „Ein anonymer Anrufer hatte uns um 18.29 Uhr gemeldet, auf der L 424 ginge ein Fußgänger spazieren. Er sei kaum zu sehen. Kurz bevor wir dort waren, teilte uns die Leitstelle mit, eine Person sei soeben angefahren worden.“

Ein Notarzt-Team kümmerte sich um den lebensgefährlich Verletzten. Der 37-Jährige wurde umgehend zum Klinikum nach Minden gebracht. Da Öl auslief, forderte die Polizei Feuerwehr und Wasserbehörde an.



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