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Flammen nach Lötarbeiten / Brandgeruch schnell bemerkt

Schwelbrand in Hobby-Werkstatt

Frenke. Wohl nur durch das frühzeitige Bemerken von Brandgeruch ist es in Frenke am Samstagmittag nicht zu einem größeren Brand gekommen. In Frenke und Börry heulten um 13.15 Uhr die Sirenen. „Rauch aus Dachstuhl“ hieß es in der Alarmmeldung, mit der Einsatzkräfte aus Frenke, Börry, Kirchohsen und Amelgatzen zu einem Wohnhaus in Frenke gerufen wurden.

veröffentlicht am 30.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:14 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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In der Werkstatt eines Wohnhauses hatte ein 58-Jähriger kurz zuvor an einem Heizungsrohr gelötet. Den Lötbrenner habe er nach eigener Angabe ausgestellt und sich ins Haus begeben. Nur Minuten später nahm seine Enkeltochter merkwürdigen Geruch im Wohnhaus wahr. Da zogen bereits dichte Rauchschwaden aus dem garagenähnlichen Werkstattbereich. Der Mann reagierte als ausgebildeter Feuerwehrmann und ehemaliger Atemschutzgeräteträger umgehend. Mit einem Feuerlöscher gelang es ihm relativ schnell, den Brand einzudämmen. Als erste Feuerwehrleute aus Frenke den Brandort erreichten, hatte er den Schwelbrand bereits unter Kontrolle. Noch glimmende Kisten und Kleinmaschinen wurden von unter schwerem Atemschutz arbeitenden Einsatzkräften ins Freie gebracht und vorm Haus mit einer Kübelspritze abgelöscht.

„Auf jeden Fall hat der Mann richtig reagiert. Als wir eintrafen, war schon fast alles gelöscht“, erzählte Feuerwehrmann Wolfgang Wehner aus Frenke, der ganz früh am Einsatzort eingetroffen war. Mit einem Druckbelüfter machten die Feuerwehrleute das Wohnhaus rauchfrei. Andere Brandschützer begaben sich mit einer Wärmebildkamera auf die Suche nach versteckten Brandnestern. Da durch die ursprüngliche Alarmmeldung anzunehmen war, dass der Dachstuhl hätte brennen können, wurde zunächst die Drehleiter aus Hameln angefordert. Deren Einsatz war jedoch nach Erkennen der Sachlage nicht mehr notwendig.

„Jede Minute später wäre hier zuviel gewesen“, war vom 58-jährigen später zu erfahren. Dabei zeigte der Mann auf eine Holzbalkendecke, die schnell hätte in Brand geraten können. Den entstandenen Sachschaden schätzt Einsatzleiter Karl-Heinz Brockmann auf rund 1000 Euro.

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