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Emmerthaler Politiker würdigen Bildungshauskonzept / Projektwoche mit Viertklässlern aus dem Gemeindegebiet

Schulterschluss für die Schule

EMMERTHAL. Auch die Emmerthaler Politiker haben erneut ein klares Bekenntnis zur Johann-Comenius-Schule abgelegt. Gleichzeitig stellte die Haupt- und Realschule Pläne für eine Projektwoche vor. Nächste Woche sind dazu die Viertklässler aus Börry, Amelgatzen und Kirchohsen im Kernort.

veröffentlicht am 02.02.2018 um 16:22 Uhr

Comenius Schule in Emmerthal, Foto: Dana
Christian Branahl

Autor

Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Nachdem die Bildungspolitiker des Landkreises bereits Überlegungen ihrer Verwaltung eine Abfuhr erteilt hatten, die Haupt- und Realschule auf den Prüfstand zu stellen (wir berichteten), bekräftigen Bürgermeister Andreas Grossmann (SPD) und Rudolf Welzhofer (CDU), dass sie in dem Bildungshauskonzept eine zukunftsfähige Grundlage sehen. „Ich habe mich deutlich positioniert“, sagte Grossmann im Fachausschuss des Gemeinderates. Den Andeutungen des Landkreises als Träger der Johann-Comenius-Schule mit Hinweis auf den hohen Investitionsbedarf hatte er widersprochen. Er wisse alle hinter sich, um für die Schule zu kämpfen, sagte Grossmann. Von einer positiven Grundeinstellung aller Ratsfraktionen zum Bildungshauskonzept sprach Welzhofer. Das sei bei einem gemeinsamen Gespräch im Januar noch einmal deutlich geworden und müsse nach außen vertreten werden.

Einen weiteren Schritt, die Viertklässler aus dem Gemeindegebiet stärker in das Bildungskonzept der Haupt- und Realschule mit einzubeziehen, stellte Rektorin Nicole Aschenbrenner im Ausschuss vor. In der nächsten Woche starte die gemeinsame Projektwoche von Grundschülern aus Börry, Amelgatzen und Kirchohsen, um zusammen mit den fünften Klassen verschiedene Themen zu bearbeiteten. Dies sei eine zusätzliche Möglichkeit, dass die Kinder die weiterführende Schule kennenlernen könnten, bevor am 21. Februar der Tag der offenen Tür und anschließend die Anmeldungen geplant seien.

Alle seien sich einig, dass damit die Anmeldezahlen weiter steigen könnten, berichtete Aschenbrenner. „Etwas erschüttert“ sei sie nun aber über die negativen Äußerungen aus der Landkreisbehörde. „Hundertfach ist gesagt worden, dass der Standort sicher ist“, zeigte sich die Rektorin verwundert. Manchmal frage sie sich, ob das bewusst geschehe, meinte sie im Emmerthaler Schulausschuss. Gerade im Vorfeld der Anmeldungen verunsichere das die Eltern. Sollte dadurch die Zahl sinken, könnte es dann beim Landkreis heißen, dass es nicht genügend Schüler in Emmerthal gebe, befürchtet sie. Aschenbrenner: „Ein Teufelskreis.“ Kreistagspolitiker hatten in der Vorwoche allerdings parteiübergreifend die Verwaltung gewarnt, erneut eine Debatte zu starten. Ausschuss-Vorsitzende Ursula Körtner vertrat dabei den Standpunkt, dass die Fraktionen an Emmerthal als Schulstandort festhalten würden: Die Kreisverwaltung könne ruhig Überlegungen anstellen lassen – die Entscheidung treffe aber immer noch die Politik.

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